Halberstadt l Die Funktion als Präsident des Kreissportbundes Harz bringt allein schon ein breites Betätigungsfeld im Ehrenamt mit. Dazu ist er noch Vorstand beim DRK in Halberstadt und er ist der maßgebliche Netzwerker in der von ihm mit ins Leben gerufenen Wählervereinigung BUKO. Diese Ehrenämter ü̈bt er auch nur nebenbei aus, denn sein größtes Hobby ist seine Familie, besonders seine Enkel. Vor dieser Leidenschaft kann man nur den Hut ziehen und ganz groß DANKE sagen!

KSB Harz gratuliert dem Vorsitzenden

Im Namen der Harzer Sportvereine übernimmt das der Kreissportbund Harz gern und gratuliert zu seinem heutigen 75. Geburtstag ganz herzlich. „Wir wünschen ihm beste Gesundheit und immer so viel Tatendrang wie bisher“, so Geschäftsführer Jörg Augustin.

Ein Leben für den Sport

Rühe hat sein ganzes Leben nebenberuflich dem Sport gewidmet. Seit seiner Kindheit war er Fußballer. Aber schon als Jugendlicher hat er begonnen, sich ehrenamtlich einzusetzen. Er war viele Jahrzehnte Schiedsrichter und Übungsleiter im Fußball und später leitete er dazu die Abteilung Fußball bei Empor Dedeleben. Seit der Kreisgebietsreform 2007 ist er Präsident des KSB. Ihm ist es in erster Linie zu verdanken, dass die Fusion des Sports der drei Landkreise ziemlich „geräuschlos“ verlief. An der sehr erfolgreichen Entwicklung seither hat er maßgeblichen Anteil. Dabei waren ihm seine guten Kontakte zu Politik, Verwaltung und Wirtschaft sehr hilfreich.

Der Lehrerberuf und ein Wohnungsangebot führten ihn und seine Frau Gerda nach Dedeleben. 1977 wurde Rühe in den Gemeinderat gewählt. 1990 wurde er Mitglied im Halberstädter Kreistag, ein Jahr später Bürgermeister in Dedeleben. 1994 gewann er als Parteiloser die Wahl zum Landrat des Landkreises Halberstadt. Seine Bürgernähe war entscheidend für seine große Beliebtheit. Diese genießt bei den Sportlern im Landkreis Harz bis heute.