Winterberg l  Stellvertretend führten sie den 24. Blankenburger Raubgrafenpokal im Rennrodeln auf der Bob- und Rodelbahn in Winterberg durch.

Sportler aus ganz Deutschland sowie aus der Tschechischen Republik folgten der Einladung ins Hochsauerland. Der Raubgrafenpokal war gleichzeitig der erste Wettkampf der Saison 2019/20 in der Breitensportserie um den Pokal des Bob- und Schlittensportverbandes für Deutschland.

Harzer Rodler in Winterberg am Start

Bei den Seniorinnen D gab es ein reines Schierker Duell, Mariann Kestel siegte mit deutlichem Vorsprung von 1,13 Sekunden vor Susette Vouilléme. Nach 30 Jahren Abstinenz auf der schnellen Rodelbahn im Hochsauerland wagte sich Volker Noack vom BRC Ilsenburg wieder an den Start. Mit zwei konstanten Läufen belegte er Platz vier hinter den routinierten Rodlern aus Thüringen und Sachsen und war mit seiner Leistung zufrieden.

Aufgrund der wenigen Trainingsmöglichkeiten der Harzer Rennrodler in Winterberg, wurde neben dem regulären Wettkampf für die Breitensportler auch ein Vergleich für die Nachwuchsrodler durchgeführt. Acht Kinder aus dem Harz nahmen entsprechend ihrer Altersklassen teil. Einmal mehr zeigte sich, dass Mädchen schneller rodeln als die gleichaltrigen Jungs, was sich allerdings im weiteren Verlauf der Karriere ändert. Leni Zieprich war die jüngste Starterin der Jugend D und mit 83,37 km/h schon fix unterwegs. Tony Gebauer, ebenfalls Jugend D und wie Leni für den Schierker RBV am Start, war mit 81,17 km/h nur unwesentlich langsamer.

Lennox Laue vom RC Blankenburg traute sich eine Starthöhe weiter oben zu und gewann den zweiten Pokal der Altersklasse Jugend D männlich. Bei den Mädchen der Jugend C gewann Lilly Bierast vom Schierker RBV mit einer Geschwindigkeit von 93,65 km/h und einem Vorsprung von 3,48 Sekunden vor Emma Schulze vom BRC Ilsenburg (94,31 km/h).

Nachwuchs vom RC Blankenburg überzeugt

Die drei Jungs vom RC Blankenburg lieferten sich ebenfalls ein spannendes Rennen. Mit Laufbestzeit im ersten Lauf und der schnellsten Gesamtzeit siegte René Wendenburg vor Jonathan Volk. Cedric Möller landete nach einem Fahrfehler im ersten Lauf auf Rang drei – trotz Laufbestzeit im zweiten Durchgang und der höchsten Geschwindigkeit aller drei Konkurrenten mit 91,57 km/h. So gingen insgesamt sechs Pokale an die Harzer Rodler.

Nach einem gelungenen Auftakt in die Wintersaison gilt der Dank allen Helfern und Mitwirkenden des 24. Blankenburger Raubgrafenpokals.