Barleben l Die Worte werden von Woche zu Woche klarer. Der FSV Barleben muss am Sonntag in Krieschow punkten, ansonsten rückt das Unternehmen Klassenerhalt in weite Ferne. In der Landesliga möchte der SV Irxleben bei Preussen Magdeburg in der Spitzengruppe bleiben.

Packung in Bischofswerda

Nach drei knappen Niederlagen zum Rückrundenbeginn, Barleben unterlag jeweils mit einem Tor Differenz, kassierte die Mannschaft von Jörn Schulz am Montag eine 0:6-Packung in Bischofswerda. Ein ziemlicher Schlag, auch für den Trainer. „Ich denke, die Mannschaft hat gemerkt, dass ich angefressen war. Am Sonntag in Krieschow müssen die Jungs liefern. Es ist ein Endspiel für uns“, erklärte Schulz.

Vier Zähler beträgt augenblicklich der Rückstand auf den 13. Gera, hinter dem FSV liegt nur noch Merseburg 99, das bereits bekannt gab in der kommenden Saison einen Neuanfang in der Landesliga Süd zu starten. Vom Aufgeben ist man in Barleben noch weit entfernt, doch es müssen Taten her.

Peter Otte ist nicht gesperrt

„Wir müssen die Zweikämpfe besser annehmen und gewinnen, darauf kommt es an im Abstiegskampf“, so Schulz, der in Krieschow (Anpfiff: 14 Uhr) wohl doch auf seine Abwehr bauen kann. So trainieren Alexander Prinz und Christoph Grabinski bereits leicht und Peter Otte ist entgegen erster Meldungen nicht gelbgesperrt.

„Es wäre wichtig, wenn die beiden Angeschlagenen von Beginn an spielen könnten. Krieschow ist momentan gut drauf und weiß auch, dass mit einem Sieg eine gewisse Vorentscheidung gefallen wäre“, schätzt Schulz ein.

SV Irxleben beim MSC Preussen

In der Landesliga Nord tritt der SV Irxleben am Sonnabend (15 Uhr) beim MSC Preussen an. Der Staffelmitfavorit muss sich zur kommenden Saison einen neuen Trainer suchen, Alexander Daul tritt zurück. Momentan liegen die Preussen vier Punkte hinter dem SVI und acht hinter Westerhausen.

„Wenn sie das Spiel nicht gewinnen, wird es schwer mit dem Titel“, weiß auch Thomas Sauer. „Doch ihre Mannschaft ist auf fast jeder Position stark besetzt“, ergänzt er.

Fehlen werden auf Irxleber Seite Stefan Kotulla, Rico Willner und Timo Lange, der sich im letzten Spiel erneut den Finger brach.