Barleben l Heimniederlage Nummer drei in Folge: Während es auswärts wie am Schnürchen für den FSV Barleben läuft, bekommen die Mannen um Christoph Schindler ergebnistechnisch auf dem Anger im Jahr 2019 kein Bein auf den Boden. Dabei ist die Leistung meist nicht schlecht.

„Wir spielen bis zum Strafraum keinen schlechten Ball, dann fehlt uns aber die Konsequenz im Abschluss“, erklärt Schindler. Die frühe Führung durch Philipp Brix brachte auch keine Sicherheit. Viele Ballverluste sorgten immer wieder für Gefahr vor dem eigenen Tor. „Der Gegner hat so gespielt, wie wir das erwartet haben. Aber die ständigen langen Bälle sind schwierig zu verteidigen“, sagt der FSV-Coach. Der Ausgleich und die beiden späteren Gegentore in der zweiten Halbzeit machten den verdienten Merseburger Sieg perfekt, auch wenn Göres eine gute Chance zum möglichen 2:2 ausließ. Doch auch IMO schluderte bei der Chancenverwertung. „Wenn Merseburg richtig effektiv gewesen wäre, hätte es böse für uns werden können“, macht Schindler klar.

Paul Schipke droht auszufallen

Doppelt bitter für den FSV: Neben Hendrik Romahn droht auch Paul Schipke für das Derby am Sonntag im Waldstadion auszufallen.

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So richtig freuen über den Punktgewinn am Sonnabend bei Fortuna Magdeburg konnte sich kaum einer beim Haldensleber SC. Das Wagner-Team hatte den Personalproblemen getrotzt, war nach dem Platzverweis gegen Böhme in Überzahl und nach dem Führungstreffer von Zimmermann auf der Siegerstraße. Doch nach einer Stunde stellte der HSC das Fußballspielen ein. „Wir waren nicht mehr aktiv, haben nicht mehr das gemacht, was uns zuvor ausgezeichnet hat und was wir uns auch vorgenommen hatten“, schätzt Wagner ein. Am Ende bestrafte mit Denis Neumann einmal mehr ein alter Bekannter ein Börde-Team mit dem Ausgleichstreffer zum 1:1. „Wir nehmen den Punkt mit, denn ich denke, wir müssen mindestens Zwölfter werden, um sicher drin zu bleiben“, blickt der HSC-Coach voraus.