Barleben l Christoph Schindler wird den Verbandsligisten FSV Barleben als Cheftrainer in die Rückrunde führen. Dabei kann der 30-Jährige auch auf Christopher Kalkutschke bauen. Angreifer und Verein erteilten dem 1. FC Lok Stendal und Ex-Trainer Jörn Schulz eine Absage. 

Keine Überraschung

Eine Überraschung ist die dauerhafte Beförderung Schindlers vom Interims- zum Cheftrainer nicht. Seine Qualitäten kennt man im Verein seit Jahren. „Wir haben volles Vertrauen in Christoph und seine Arbeit und werden mit ihm als Cheftrainer weiterarbeiten. Er wird die Mannschaft auf die Rückrunde vorbereiten und wir werden gemeinsam mit ihm ins Jahr 2019 gehen“, erklärte FSV-Vorstand Ingolf Nitschke.

Bereits in der Vergangenheit sprang Schindler als Cheftrainer ein, machte dort einen guten Job. „ Ich freue mich auf die Aufgabe. Einige Verletzte kommen zurück und bis auf Paul Lubner sind alle Spieler in der Rückrunde weiter dabei. Sollten wir verletzungsfrei bleiben, haben wir deutlich mehr Möglichkeiten im Training und im Spiel“, blickt der 30-Jährige voraus.

Absage für Lok Stendal

Dass alle anderen Spieler beim FSV Barleben bleiben würden, war bis zuletzt unklar. So machte der 1. FC Lok Stendal unter anderem Christopher Kalkutschke Avancen. Doch der Stürmer entschied sich für einen Verbleib – zumindest bis zum Sommer. „Hier haben wir uns klar gegenüber den Stendalern positioniert, dass wir im Winter keinen Spieler abgeben werden“, äußerte sich Barlebens Sportlicher Leiter René Heckeroth zu dem Thema.

„Kalli ist ein sehr wertvoller Spieler für uns und nach einem gemeinsamen sehr guten und konstruktiven Gespräch zwischen Vorstand und dem Spieler haben wir beschlossen, die Rückrunde weiterhin gemeinsam zu gestalten“, so Heckeroth weiter. So ist die aktuell wichtigste Personalie die Position des Co-Trainers. „Ich hoffe, dass sie spätestens zum Start der Rückrunde am 22. Januar besetzt ist“, erklärt Schindler. Der sportliche Ausblick des neuen Cheftrainers sieht so aus: „In Anbetracht des Rückstandes auf die oberen Drei, wird es wohl schwierig, dort noch mitzumischen. Platz vier soll es am Ende schon werden.“