Barleben l Der FSV Barleben hat sein Auswärtsspiel beim Tabellenführer in Bischofswerda mit 0:6 (0:3) verloren und rutscht damit immer tiefer in den Abstiegssumpf. Da mit Gera (3:1 beim VfL Halle) und Krieschow (4:1 gegen Lok Stendal) zwei direkte Konkurrenten gewannen, beträgt der Rückstand zum ersten Nichtabstiegsplatz mittlerweile fünf Punkte.

Barleben steht das Wasser bis zum Hals

„Wir haben auf dem kleineren Kunstrasenplatz gespielt, was eigentlich ein Vorteil für uns sein sollte. Doch wir haben die entscheidenden Zweikämpfe alle verloren und konnten so den Druck aus dem Spiel nicht rausnehmen. Das Ergebnis ist auch in dieser Höhe verdient“, nahm Jörn Schulz kein Blatt vor den Mund. Nach dieser erneuten Niederlage, die spätestens mit dem Treffer zum 3:0 von Graf zum Pausenpfiff entschieden war, steht dem FSV Barleben das Wasser bis zum Hals.

„Wir haben in der nächsten Woche quasi schon ein Endspiel in Krieschow, allerdings hat Peter Otte die fünfte Gelbe Karte gesehen und Prinz und Grabinski sind noch verletzt. Mir fehlt die komplette Abwehr“, weist der Barleber Trainer nochmal auf die schwache Personaldecke hin. Einziger positiver Vermerk auf Barleber Seite war der gehaltene Elfmeter von Alexis Lenhard gegen Meinel (63.).

FSV Barleben: Lenhard - Spitzer (70.Lubner), Löw, Göres, Otte, Zimmer, Potyka, Kolzenburg, Kalkutschke, Neumann, Piele.

Torfolge: 1:0 Graf (13.), 2:0 Hänsel (26.), 3:0 Graf (45.), 4:0 Hänsel (72.), 5:0 Gries (77.), 6:0 Eigentor Lubner (85.).

Besonderes Vorkommnis: Lenhard pariert Strafstoß von Meinel (63.).