Barleben l Es war eigentlich alles angerichtet: Das Spitzenspiel zwischen Halle-Ammendorf und Merseburg endete 1:1. Doch der FSV Barleben lag zu diesem Zeitpunkt bereits mit 0:2 in Thalheim zurück und kam auch nicht mehr auf die Erfolgsspur zurück.

„Wir sind momentan zu unkonstant in unseren Ergebnissen“, gibt Jörn Schulz zu. Doch einen großen Vorwurf machte er der Mannschaft nicht. „Ich hatte nicht das Gefühl, dass uns hier was passieren kann. Wir hatten mehr Ballbesitz, die besseren Chancen“, blickt der Coach zurück. Doch mit der ersten Chance schlug der zuvor sechsmal sieglos gebliebene Gastgeber zu. Nach einem Fehler im Aufbauspiel zeigte sich Tom Unholzer eiskalt (17.).

Konter führt zum Tor

„Wir haben es dann bis zur Pause immer wieder probiert, doch weder die Möglichkeiten, noch die Standards brachten Erfolg. Mit dem zweiten Treffer gleich nach der Pause wurde es dann richtig schwer“, so Schulz. Unholzer nutzte einen Konter zum frühen 2:0-Endstand (48.). In der Folge versuchte der FSV nochmal alles, schob Gase und Prinz nach vorne, doch auch das letzte taktische Mittel blieb ohne Erfolg.

So stand am Ende die vierte Saisonniederlage und die Erkenntnis, dass es zu einem absoluten Spitzenteam in diesem Jahr nicht reichen wird. Am Mittwoch empfängt der FSV Barleben den Oberligisten Zorbau im Landespokal (13 Uhr).

FSV Barleben: Alexis Lenhard, Christoph Grabinski, Oliver Gase (77. Franz Gründler), Hardy Wolff (86. Alexander Prinz), Christian Falk, Marwin Potyka, Hendrik Romahn, Tim Kolzenburg, Franz Zimmer, Christopher Kalkutschke, Denny Piele.

Torfolge: 1:0 Tom Unholzer (17.), 2:0 Tom Unholzer (48.).