Dessau (smo) l Trotz viel Selbstvertrauen und guter Moral verlor die FSG Steutz/Leps am Sonnabend beim Tabellenzweiten der Fußball-Kreisoberliga, dem ESV Lok Dessau, mit 2:0 (1:0) Toren.

Von Beginn an spielte der Favorit nur nach vorn, um gleich für klare Verhältnisse zu sorgen und die FSG zu überraschen. Doch die Hintermannschaft der Gäste stand sehr gut und auch Keeper Sonny Finger hatte einen guten Tag erwischt. So hielten die Steutzer vorerst ihren Kasten sauber und hatten selbst Gelegenheiten, einen Treffer zu erzielen.

Zwar war die Favoritenrolle klar verteilt, doch die FSG-Spieler behielten einen klaren Kopf, kämpften vorbildlich und mussten sich nicht verstecken. Am gefährlichsten wurde es, wenn die Lok-Kicker aus allen Mannschaftsteilen den Weg in Richtung Finger-Tor suchten. Gerade als sich Wallwitz kurz vor dem Halbzeitpfiff verletzt hatte, die FSG nur mit zehn Mann auf dem Platz stand, traf der Gastgeber zur 1:0-Pausenführung.

Nach Wiederanpfiff fügte sich der eingewechselte Saar gut ins Spiel ein. Auch Schayka, der für den verletzten Wolf kam, machte seine Sache ordentlich. Die FSG hielt die Partie offen. Erst zwei Minuten vor Schluss machte Lok mit dem Treffer zum 2:0 alles klar. Kurz zuvor hatte die FSG sogar die Chance auszugleichen. Die Leistung der Steutz/Lepser in dieser fairen, vom Schiedsrichterkollektiv gut geleiteten Partie sollte Selbstvertrauen für das Spiel am kommenden Wochenende geben. Dann müssen allerdings gegen Jeber-Bergfrieden daheim drei Punkte eingefahren werden.