Zerbst l  Weiterhin wurden Teams aus Niederndodeleben und Dresden in die neue Sporthalle des Francisceum Zerbst geladen. Für Verantwortliche und Organisatoren war diese Premiere eine besondere Herausforderung. Nichts stand an seinem gewohnten Platz, kein Gerät war griffbereit. Am Vormittag hatten die Turner des TSV Rot-Weiß ihren Jahresabschluss begangen und es musste umgebaut werden. Beide Vereine arbeiteten sehr gut zusammen und so konnte ein anstrengendes und denkwürdiges Turnier beginnen.

Gespielt wurde in zwei Staffeln mit je vier Teams auf zwei Feldern gleichzeitig. Die Spielzeit betrug 20 Minuten bei durchlaufender Uhr.

In Gruppe eins setzten sich die Spieler des nicht mehr existierenden Vereins Inter Magdeburg mir vier Siegen klar vor der ersten Vertretung der TU Dresden durch. Die Sachsen schafften den zweiten Platz nur durch äußerst knappe Siege gegen Zerbst II (30:29) und Niederndodeleben I (28: 26).

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In den Spielen der Gruppe zwei hatte die dritte Vertretung der Gastgeber überhaupt keine Chance auf einen Erfolg. Aber auch die Mannschaft Zerbst I musste hart für den Einzug ins Halbfinale kämpfen.

Schon im ersten Match gegen Niederndodeleben II ging es in die Verlängerung, die dann mit dem Minimal-Vorsprung von einem Punkt gewonnen wurde (32:31).

Ebenso erging es den Zerbs- tern im Spiel gegen TU Dresden II. Auch hier gewannen sie mit 38:37 erst nach Verlängerung.

Verbissener Kampf

Auch im Halbfinale gegen Dresden I gab es einen verbissenen Kampf um jeden Zähler. Am Ende brachte Zerbst I den 23:22-Vorsprung mit cleverem Zeitspiel über die letzte Spielminute.

Das andere Halbfinale entschied der Vorjahresvize aus Magdeburg mit 56:42 Punkten gegen Niederndodeleben II für sich.

Mit nur fünf Minuten Verspätung begann dann das Endspiel zwischen Magdeburg und Zerbst I auf dem Großfeld. Am Ende siegten die Gäste deutlich mit 15 Punkten Vorsprung. Vor allem den ehemaligen Aktiven der Basketball-Abteilung des TV „Gut Heil“, wie Florian Kühne, Thomas Sauermilch und Benjamin Schmidt, war wohl die Puste ausgegangen nach diesem anstrengenden Nachmittag.

Zur Siegerehrung konnte Turnier- und Abteilungsleiter Ralf Gohl neben den siegreichen Teams aus Magdeburg, Zerbst, Dresden und Niederndodeleben auch die besten Freiwerfer und Drei-Punkte-Werfer des Turnieres küren.

Freiwurfkönig gekürt

Als Freiwurfkönig wurde Christopher Beil (Niederndodeleben) mit sieben von zehn Treffern ausgezeichnet. Er setzte sich ohne Stechen gegen Paul Nachtigall (Dresden/6) und Lars Knobbe (Niederndodeleben/5) durch.

Anders im Dreiercontest. Hier setzte sich der Sieger, Sebastian Gohl (Dresden), erst im Stechen gegen David Maer- ten und Karl Pietrek (beide Zerbst) durch.

Gewinner waren aber alle Beteiligten. Sie erlebten durch das Wirken der vielen fleißigen Helfer, ob am Buffet, als Kampfrichter oder Schiedsrichter, eine gelungene Premiere in der neuen Sporthalle in Zerbst-Nord.