Zerbst l Sie beendeten die Serie somit auf dem letzten Tabellenplatz. Da es in diesem Jahr keinen Absteiger geben wird, könnten die Zerbster auch in der kommenden Serie in dieser Liga spielen.

„Der Beginn des Spiels war vielversprechend und nach vier Minuten führten wir mit 11:4. Jedoch haben wir es dann zustande gebracht, im weiteren Viertel keinen einzigen Punkt zu erzielen“, war Trainer Franz Bender etwas ratlos. Er bemängelte auch, dass sein Team sein Spiel „der Linie der Schiedsrichter nicht anpassen konnte“, sich „dadurch aus dem Konzept bringen ließ“ und „einfach zu oft gefoult hatte“. „Weil wir nicht aggressiv genug verteidigt haben, hatte Niederndodeleben eine hohe Trefferquote“.

Kampf auf Augenhöhe

Das erste Viertel ging mit 11:17 verloren. Im zweiten Viertel war es dann ein Kampf auf Augenhöhe, den die Zerbster knapp 21:25 verloren. „Erfreulich war der 13:3-Lauf Mitte dieses Viertels“, so Bender.

schwaches drittes Viertel

Zur Halbzeit lagen die Zerbster mit zehn Punkten zurück (32:42) und ein Sieg war noch möglich. Doch im dritten Viertel lief nur wenig zusammen. Das Resultat von 8:24 spricht eine deutliche Sprache. „Leider konnten wir durch die geringe Breite des Kaders und die mangelnde Ausdauer das Tempo nicht aufrecht erhalten“, begründete Bender den Einbruch. Er hatte auch nur sieben Spieler zur Verfügung.

Im letzten Viertel lief es zwar wieder besser für den Gastgeber und es endete 18:22, doch da stand die Niederlage auch schon fest. Dennoch konnte jeder Spieler zum Abschluss der Serie punkten. Michael Zateev und der Coach selbst konnten eine Freiwurf- quote von 100 Prozent vorweisen.

Stephan Schneider, der mit 19 Punkten Topscorer der Partie war, hob der Trainer besonders hervor. „Er hat ein herausragendes Spiel abgeliefert. Er legte nicht nur ein Double-Double (19 Punkte und 10 Rebounds) auf, sondern steuerte auch noch vier Vorlagen und einen Block bei“, lobte Bender.

Hagemann einer der Top-Scorer

Noch erfreulicher ist die Tatsache, dass Sven Hagemann, der insgesamt 46 Treffer in der Saison erreichte, der beste Dreier-Schütze der Liga ist. Er konnte Hendrik Specht vom USV Halle II (44) noch überholen.