Ronney l Am Turniertag morgens, noch im Dunkeln, wurden die Ziele in den Parcour gestellt. Zwischenzeitlich kamen dann alle Schützen aus mehreren Bundesländern und sogar aus den Niederlanden zum Turnier. So waren fast 60 Schützen am Start und wollten etwas gegen die Völlerei nach den Weihnachtstagen tun. Eine riesen Herausforderung für das ganze Team der Burgschützen so kurz nach dem Fest.

Nach der Anmeldung und der Begrüßung durch den stellvertretenden Vorsitzenden Thomas Waßerberg ging es auf den etwa Sechs-km-Kurs, der rechts- und linksseitig der Elbfähre Ronney wie eine große Acht gestellt war. Die 21 Ziele standen zum Teil bis an die Elbe heran, was von den Schützen sehr gelobt wurde.

Von herrlicher Lage angetan

Alle waren von der herrlichen Lage sehr angetan. In mehreren Gruppen zu je fünf bis sechs Schützen wurde der Rundkurs absolviert. Geschossen wurde eine Drei-Pfeil-Runde mit skandinavischer Wertung. Dabei sind pro Ziel drei Pfeile möglich. Der erste Pfeil, der trifft, wird gewertet und beendet das Schießen. Je eher man trifft, je höher ist die Wertung.

Nach etwa vier Stunden waren alle Schützen wieder zurück im Umweltzentrum und konnten sich nach dem anstrengenden Rundkurs wieder stärken. Das bedeutete noch einmal volle Einsatzbereitschaft vom gesamten Team der Burgschützen. Zwischenzeitlich wurden auch noch die Schießergebnisse ausgewertet, die so nach und nach mit den Gruppen eintrafen. Das wurde mit großer Professionalität vom Team gemeistert.

So konnte es an die Siegerehrung gehen. Genau wie im letzten Jahr hatten die Burgschützen im Vorfeld des Turnieres alle Schützen gebeten, ein kleines Präsent mitzubringen. So konnte am Ende jeder Schütze einen kleinen Preis mit nach Hause nehmen. Das Turnier zu diesem außergewöhnlichen Termin war ein voller Erfolg. Auch die Teilnehmerzahl stimmte. Die dritte Auflage zum Ende 2020 ist somit schon fest in Planung.

Ein großer Dank gilt dem Team des Umweltzentrums mit Herrn Kühnel und Frau Jacobsen sowie der gesamten Mannschaft der Walternienburger Burgschützen, ohne deren Einsatz solch ein Turnier nicht durchgeführt werden kann.