Halle l In der Altersklasse Schüler (U13) wurden Danilo Herrmann, Fabienne Frieser und Ben Heinecke gemeldet. Leider musste Danilo Herrmann krankheitsbedingt abgemeldet werden.

Ben Heinecke, der am ersten Wochenende im Halbfinale einen starken Gegner aus Haldensleben vor die Fäuste bekam, verschlief die erste Runde, so dass diese an seinen Gegner ging. In der zweiten und dritten Runde konnte sich Ben deutlich steigern und setzte die klareren Treffer. „Leider sah das Kampfgericht das mal wieder anders und so verlor Ben seinen Kampf zu Unrecht“, konnte es Trainer Christian Friedrich nicht fassen.

Fabienne, die am zweiten Wochenende im Finale ran musste, bekam eine Gegnerin aus Bernburg. Fabien konnte ihre gut trainierte Technik nicht zeigen, da ihre Gegnerin nur wild nach vorne stürmte und das Boxerische vermissen ließ. Fabienne fand kein Mittel und musste sich geschlagen geben. Aber sie kann trotzdem stolz auf ihren Vizemeistertitel sein.

Ausgeglichener Kampf

Bei den Kadetten (U15) konnte John Radig nicht boxen, da er sich im Training verletzt hatte. Bei den Junioren (U17) boxte John Dubben im Finale gegen Sebastian Gießler aus Sangerhausen. In der Anfangsphase der ersten Runde war es ein ausgeglichener Kampf und beide versuchten sich mit der Führhand auf Abstand zu halten, doch Mitte der Runde kam John mit seiner harten rechten Schlaghand durch und traf seinen Gegner hart am Kopf, setzte beherzt mit gezielten Kopftreffern nach, so dass der Ringrichter seinen Gegner anzählte und keine andere Möglichkeit sah, den Kampf abzubrechen. Am Ende hieß es, Sieg durch K.o. in der ersten Runde für John und er errang somit seinen ersten Landesmeistertitel.

In der Jugendklasse (U19) sollte Igen Becker sein Können zeigen, doch sein Gegner wurde kurzfristig krank gemeldet und so wurde Igen kampflos Landesbester.

Für die Mädels Michelle Plath, Angie und Zoe Alrich sowie Lena Hanfland fanden sich ebenfalls keine Gegnerinnen. Somit sind sie auch Landesbeste in ihren Gewichtsklassen.

„Das Fazit nach dieser Landesmeisterschaft kann nur lauten, noch mehr Talente zu finden, um beim nächsten Mal noch breiter aufgestellt zu sein“, so Abteilungsleiter Christian Friedrich.