Zerbst l Im „Brot- und Butter-Geschäft“ müssen die Zerbster als Spitzenreiter zum aktuellen Tabellenletzten nach Amberg reisen. Vom Papier her also eine klare Angelegenheit. „Sicherlich müssen wir nach dem Erfolg auch einmal durchschnaufen. Die Saison ist noch lang und wir haben noch viel vor. Trotzdem müssen wir in Amberg klar gewinnen, um den Meistertitel nicht zu gefährden“, erläutert SKV-Teamchef Timo Hoffmann die Ausgangslage. Denn ohne Meistertitel in der Liga können die Rot-Weißen nächstes Jahr den Weltpokaltitel nicht verteidigen, da nur der Deutsche Meister teilnimmt. Daher wird wieder die vollste Konzentration auf den Bahnen in der Oberpfalz gefordert sein.

Denn ohne Meistertitel in der Liga können die Rot-Weißen nächstes Jahr den Weltpokaltitel nicht verteidigen, da nur der Deutsche Meister teilnimmt. Daher wird wieder die vollste Konzentration auf den Bahnen in der Oberpfalz gefordert sein. Die Amberger haben im Sommer ihre Kegelanlage auf Vordermann gebracht und auf die neuesten Anforderungen angepasst. Dies ist vielleicht auch ein Grund, dass es in dieser Saison noch nicht läuft und bisher keine Punkte auf dem Konto stehen. Der Klassenerhalt wird damit für die Gastgeber eine schwere Aufgabe.

Der Blick auf die bisherigen Partien gibt aber Hoffnung. In Bamberg am letzten Spieltag durfte man keinen Sieg erwarten, ebenso gegen den frischgebackenen Überraschungs-NBC-Pokalsieger aus Raindorf. „Sicherlich müssen wir nach dem Erfolg auch einmal durchschnaufen. Die Saison ist noch lang und wir haben noch viel vor. Trotzdem müssen wir in Amberg klar gewinnen, um den Meistertitel nicht zu gefährden.“

Schwerer wiegt hingegen die Niederlage am ersten Spieltag beim Aufsteiger in Hirschau. Doch gegen den Meister und neuen Weltpokalsieger haben die Mannen um Kapitän Michael Wehner nichts zu verlieren.

Wer hingegen für die Zerbster in der Startformation steht, ließ Hoffmann noch offen. „Der eine oder andere Spieler benötigt eine Pause. Deswegen wird es Veränderungen geben. Dafür haben wir diesen starken Kader“, sagte der Zerbster Kapitän.

Ein besonderes Spiel ist das Match wieder für Manuel Weiß und Mathias Weber, die viele Jahre ihrer erfolgreichen Jugend bzw. auch in der Bundesliga die Kugel für den FEB Amberg geführt haben. Das Spitzenspiel des Wochenendes steigt zwischen Raindorf und Bamberg. Der Mitfavorit um den Meistertitel, der SKC Staffelstein, erwartet mit Lorsch eine lösbare Heimaufgabe. Friedrichshafen trifft auf Breitengüßbach und Schwabsberg auf Hirschau.