Volksstimme-Sportredakteurin Simone Zander sprach mit dem Sportwart des SKV, Andreas Förster, der die Ehrung entgegennahm.

Volksstimme: Wie hat Ihnen die Ehrungsveranstaltung in Halle gefallen?

Andreas Förster: Es war wieder eine sehr gelungene Veranstaltung. Es ist immer eine Ehre für uns, dort mit dabei zu sein. Das Ambiente passt wunderbar und es ehrt uns, dass die Sportjournalisten der Meinung sind, wir müssen dort mindestens auf dem Treppchen stehen. Deswegen sind wir sehr sehr stolz, dass der dritte Platz dabei herausgekommen ist.

In Halle war die gesamte Sport-Elite des Landes vertreten. Kommt es dort auch zum regen Austausch von Sportler zu Sportler?

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Dies ist ganz wichtig. Man trifft nicht nur die Sportpolitik, nicht nur die Wirtschaft, man trifft auch Sportler, die man im ganzen Leben normalerweise nicht sieht. Denn jeder ist unterwegs zu seiner eigenen Sportart. So wurde zum Beispiel Paul Biedermann auch geehrt. Er war nur in unserer Nähe und er will uns besuchen. Er hat die Telefon-Nummer mit Matze Weber ausgetauscht. Wir haben uns auch sportlich intensiv unterhalten. Er ist natürlich bei uns auf der Bahn herzlich willkommen und ich denke, er kommt auch wirklich mal vorbei.

Es sind ja stets viele berühmte Namen in Halle vertreten. Können sich die Kegler dort mit einsortieren?

Ich fahre schon seit einigen Jahren mit nach Halle. Das erste, was ich wahrnehme ist, dass wir dort respektiert und akzeptiert werden und vor allen Dingen man kennt uns. Man kennt Hintergründe und weiß, dass wir unsere Leistungen nicht einfach so aus dem Ärmel schütteln. Dass das Leistungssport ist, was wir hier machen. Das ist natürlich nochmals eine extra Ehre für unsere Randsportart, dort bei den olympischen Sportarten mit dabei zu sein. Das ist ganz große Klasse.

Hat diese Wahrnehmung in der Öffentlichkeit in den vergangenen Jahren zugenommen?

Ja, das ist nicht nur an den Medien zu sehen, die überall dabei sind. Ob dies der Mdr ist oder sogar freie Filmdarsteller, die uns schon ein halbes Jahr begleiten. Auch heute ist dpa vor Ort. Ich denke, das zeugt schon davon, dass die Arbeit, die wir im Verein leisten, auch in dieser Richtung gewürdigt wird.

Was ist das für ein Gefühl für Sie persönlich, so wahrgenommen und wertgeschätzt zu werden?

Das macht mich stolz. Ich denke, dass dies auch für die Zukunft hilft, unsere Arbeit genau so weiter zu machen. Nicht nur für uns selber, sondern auch für das Umfeld, für Sachsen-Anhalt und für unseren Kegelsport.

Ist dies auch eine Bestätigung für Ihre geleistete Arbeit?

Das akzeptiere ich und erkenne es auch so an, dass es eine Bestätigung unserer Arbeit ist. Ich weiß nicht, was mal sein wird, wenn wir irgendwann öfter verlieren oder mal absteigen sollten, denn es zählen ja heutzutage nur Siegerplätze. Aber wir lassen uns nicht entmutigen. Und der dritte Platz in unserer Sportart ist super.