Zerbst l  Im Rückspiel des Achtelfinales der Champions League steht das Match gegen das österreichische Topteam aus St. Pölten an. Die Truppe von Timo Hoffmann hat dabei ein gutes Polster aus dem Hinspiel im Gepäck. Auf heimischer Anlage gewannen die Rot-Weißen klar mit 6:2 Mannschaftspunkten. „Die Ausgangsposition ist ohne Zweifel gut für uns. Wir dürfen aber das Spiel nicht auf die leichte Schulter nehmen. St. Pölten ist eine erfahrene Mannschaft mit sehr guten Einzelspielern“, blickte der SKV-Kapitän Hoffmann warnend voraus.

Dementsprechend konzentriert wollen die Zerbster die Partie angehen. „Wir werden keine Experimente machen und wollen auch auswärts unsere Topform zeigen und gewinnen“, ergänzte Hoffmann.

Für das klare Erreichen des Viertelfinales kann Hoffmann auf seinen kompletten Kader zurückgreifen. Dass die Österreicher keine leichten Gegner sind, konnten die Zerbster und ihre Fans im Hinspiel vor zwei Wochen begutachten. Zudem gab es zwei spannende Testspiele in der Vorbereitung im August gegen St. Pölten.

„Ich bin davon überzeugt, dass wir die nächste Runde sicher erreichen.“

SKV-Kapitän Timo Hoffmann.

Besonders der junge Lukas Huber glänzte in den Vergleichen. Er gehört seit Jahren zur absoluten Weltspitze und unterstrich dies mit sehr guten 630 Kegeln und einem Punkt gegen Thomas Schneider in Zerbst. Daneben gehören mit dem kroatischen Nationalspieler Matko Bulka und Jan Kotyza aus Tschechien zwei weitere Top- athleten zum österreichischen Kader.

„Unser Vorteil ist sicherlich die mannschaftliche Geschlossenheit. Dadurch sind wir schwer ausrechenbar. Ich bin davon überzeugt, dass wir die nächste Runde sicher erreichen“, erwartet Hoffmann.

Neben dem 6:2-Ergebnis dürften auch die 17 gewonnenen Satzpunkte aus dem Hinspiel ein Trumpf sein. Sollte es zu einer 2:6-Niederlage für den SKV kommen, zählen als nächstes die Satzpunkte.

Parallel kämpfen die anderen deutschen Teams aus Bamberg und Schwabsberg ebenfalls um den Einzug in die nächste Runde. Bamberg muss dabei seinen 7:1-Heimsieg gegen die tschechische Mannschaft aus Rokycany verteidigen. Schwabsberg erwartet nach einer 2:6-Auswärtsniederlage das ungarische Spitzenteam aus Szeged.