Langendorf l  Beim starken Aufsteiger Grün-Weiß Langendorf setzte es am Ende eine bittere 3:5-Niederlage mit 3352:3382 Kegeln. Bereits der Start lief nicht komplett nach Plan. Kapitän Martin Herold läuft weiterhin seiner Form hinterher und unterlag mit schwacher Leistung gegen Sven Meyer mit 1:3 Satzpunkten (SP) und 528:561 Kegeln. Parallel kämpfte Robert Heydrich in einer spannenden Partie gegen Marco Klein. Beide schenkten sich nichts. Letztendlich konnte sich Heyd- rich nach 2:2 SP und 599:588 Kegeln durchsetzen.

Mit einem Rückstand von 22 Kegeln gingen Stefan Stortz und Sven Palmroth auf die Bahnen. Beide konnten dem Angriff der Gastgeber wenig entgegen setzen. Palmroth wurde zu Beginn der dritten Bahn durch Steffen Heydrich ausgewechselt. Doch auch dies brachte nicht die erhoffte Wende. Beide verloren klar mit 0:4 SP und 521:563 Kegeln.

Wir müssen im neuen Jahr wieder alles probieren, um aus dem Tabellenkeller raus zu kommen.“

SKV-Kapitän Martin Herold

Stefan Stortz zog parallel gegen Sebastian Sitter mit 1:3 SP und 534:558 Kegeln den Kürzeren. Der Rückstand der Rot-Weißen war dadurch bereits auf nahezu uneinholbare 88 Kegel angewachsen.

Das Schlussduo um Robert Herold und Timo Hoffmann ließ sich davon aber nicht einschüchtern und kam den Langendorfern nochmals nahe. Doch der Rückstand war letztendlich zu groß und die Hausherren verteidigten ihren Sieg. Herold zeigte ein starkes und gutklassiges Match. Er gewann gegen Christian Speck deutlich mit 4:0 SP und 583:549 Kegeln. Hoffmann rang auf seiner letzten Bahn Christoph Schmidt nach Satzgleichheit mit 587:563 Kegeln nieder.

„Am Ende hätten wir es fast nochmal geschafft, aber die Leistungen zu Beginn waren einfach zu niedrig. Langendorf hat letztendlich verdient gewonnen. Wir müssen im neuen Jahr wieder alles probieren, um aus dem Tabellenkeller raus zu kommen“, fasste SKV-Kapitän Martin Herold nach der Partie die schwierige Lage zusammen.

Die Rot-Weißen verbringen aufgrund der Niederlage mit sechs Punkten auf dem neunten Tabellenplatz die Weihnachtsfeiertage. Zum rettenden Ufer fehlen zwei Punkte auf Schönebeck beziehungsweise vier auf Senftenberg (6.) und Cottbus (7.).