Nedlitz l Mit Florian Böning kommt ein erfahrener Mittelfeld-Spieler, der vom TSV Rot-Weiß Zerbst (Landesklasse 4) in den Vorfläming wechselte.

„Dass ich eine Veränderung brauche, war mir schon länger klar“, sagte der 27-Jährige und fügte an, dass „das Bemühen der Nedlitzer wirklich groß war“. „Ich habe gemerkt, dass sie mich wirklich wollen.“

Bemühen hat sich ausgezahlt

Es gab auch noch andere Optionen für den Rechtsfuß, der seine Laufbahn beim Walternienburger SV begann und dann bis zur Serie 2015/16 für den TSV spielte. „Dass das Bemühen so stark war, hatte den Ausschlag gegeben und dass mit Daniel Trinh einer meiner besten Freunde auch mit hergekommen ist“, sagte der Magdeburger. Denn „man will das Gefühl haben, dass der Verein einen auch wirklich will. Das war hier gegeben.“

Mit Trinh spielte er schon in seiner Zeit beim MSC Preussen Magdeburg zusammen. Beide zählten dort zu den Leistungsträgern.

Das Gesamtpaket stimmt

Als weiteren Pluspunkt sieht der Angestellte bei der Stadt Magdeburg „die vielen ‚Heimspiele‘ in Magdeburg“ und dass er mit einigen Spielern eine Fahrgemeinschaft bildet. Den Wechsel von Zerbst nach Nedlitz bezeichnet der Neuzugang selbst „als nicht alltäglich“. „Aber ich kenne die Mannschaft, möchte mich einbringen und ihr weiterhelfen.“ Sein persönliches Ziel ist „ein Stammplatz“. Mit der Mannschaft denkt er, „sollte Platz eins bis vier drin sein“. „Dadurch, dass Burg jetzt aus der Liga raus ist und keiner runter kommt, ist es ein offener Kampf da oben.“ Über den Aufstieg hat er zwar nicht nachgedacht und möchte „das Wort auch nicht aussprechen“. „Wenns passiert, denke ich, sagt keiner nein.“ „Und der Pokalsieg wäre natürlich schön, spätestens in der nächsten Saison.“

Dass die neue Serie „pünklich startet“ wünscht sich nicht nur Florian Böning, der in festen Händen ist und mit seiner Freundin glücklich zusammen wohnt.