Zerbst l In den zehn Partien wurden 57 Treffer erzielt.

Kreisoberliga

Das Gipfeltreffen in Coswig zwischen dem punktgleichen Spitzenduo SV Blau-Rot Coswig und SV Fortschritt Garitz endete mit einem 4:1-Sieg für die Gastgeber und einer bitteren Enttäuschung für die Gäste. Doch nicht wegen der Niederlage, sondern weil diese laut SV-Trainer Heiko Nebelung „sehr ungerecht war“.

„Wir hatten uns auf das Spitzenspiel gefreut, super trainiert und die Jungs hatten die Taktik auch sehr gut umgesetzt. Wir waren auch die ganze Zeit gleichwertig und haben uns nach dem 0:2-Rückstand wieder herangekämpft.“ Tim Herrmann verkürzte auf 1:2 (59.).

Bilder

Schon über die ganze Spielzeit „glänzte“ Schiri Ingolf Kirsch (Lok Dessau) als zwölfter Mann der Coswiger. Höhepunkt war, dass Jonas Rudolf „wegen einer Lapalie“ mit Gelb-Rot vom Platz musste (69.). „Aber auch da haben die Jungs gekämpft und eine super Moral gezeigt. Aber wenn du 90 Minuten lang gegen Coswig und den Schiedsrichter spielst, hast du eben keine Chance“, war der Coach bedient und wie seine Mannschaft „mega enttäuscht“.

Für die Zerbster Reserve vom TSV Rot-Weiß lief der Spieltag viel besser und sie konnte über den ersten Sieg jubeln. 2:1 stand es am Ende gegen den Dessauer SV 97 II. „Der Sieg war absolut verdient, aber es war ein hartes Stück Arbeit“, freute sich Teammanager André Müller und fügte an, dass sich „seine Mannschaft endlich mal mit Toren zum richtigen Zeitpunkt belohnt hatte“.

Kreisliga A

Hier konnte SV Germania 08 Roßlau II die Gunst der Stunde, dass Tabellenführer Empor Waldersee spielfrei hatte, nutzen und mit einem 6:0-Sieg bei der ASG Vorwärts Dessau II die Tabellenspitze übernehmen. Neuer Dritter ist jetzt der SV Gohrau, der seinen punktgleichen Tabellenvorgänger TuS Kochstedt II mit 7:0 heimschickte.

Etwas überraschend ist die 2:4-Niederlage der FSG Walternienburg/Güterglück bei der SG Abus/Mildensee II. Die FSG hatte bis zur 48. Minute durch zwei Tore von René Gramsch geführt und musste dann noch drei Gegentreffer schlucken. Die Truppe von Christian Allner bleibt dennoch auf Rang sieben, da der Nachfolger Chemie Rodleben II gegen die SG Blau-Weiß Klieken II (9er) mit 1:11 unter die Räder kam.