Lübs (sza) l Trainer Andreas Schunke war überaus zufrieden. „Wir haben aber in den ersten 20 Minuten zu viel zugelassen. Das hat mir nicht gefallen, war aber auch die Schwierigkeit gegen einen tief stehenden Gegner.“

Erst als der VfL in der 25. Minute den Riegel knackte und Moritz Schmidt zur 1:0-Führung einnetzte, konnte der Gastgeber befreiter aufspielen. „Zuvor hatten wir zeitweise Kick and Rush gespielt“, bemängelte der Coach. In der Folge war mehr Struktur im Gehrdener Spiel und dies wurde belohnt, so dass Eric Schmidt, Nico Kuske und Frieder Kon-stabel bis zur Pause auf 4:0 und die Vorentscheidung stellen konnten (38., 42., 45.).

Für die zweite Halbzeit forderte „Schunki“ sein Team auf „besser zu spielen, bis das Ding endgültig im Kasten ist“. Doch es kam anders. „Hohenwarthe hatte eine richtige Drangphase. Sie haben uns beschäftigt und dass sie sich nie aufgegeben haben, ist anzuerkennen“, sagte der Lübser. Er wechselte mit Maximilian Leps, Alexander Steinert und Mario Morawietz drei neue Kräfte ein, da er „bei diesem Spielstand jedem Spieler Einsatzzeiten geben wollte“. Dies brachte das Spiel etwas durcheinander, was der Banker „auf seine Kappe“ nahm.

Dennoch ließ sich der VfL nicht beirren und konnte durch Nico Kuske mit seinem zweiten und dritten Treffer den 6:0-Endstand perfekt machen (50., 83.).

„Das Resultat ist okay. Wir haben einen Angstgegner bezwungen, dürfen das aber nicht überbewerten, denn es kommen noch knallharte Gegner auf uns zu, wo wir uns beweisen müssen und wo wir auch noch Punkte holen wollen“, blickte der 53-Jährige gleich voraus.

Am Samstag gastiert der VfL beim Möckeraner TV. Da könnte es in Sachen Punkte holen gleich weiter gehen.

VfL Gehrden: D. Böttge – Schnelle, St. Leps (65. M. Leps), Rettschlag (63. Morawietz), E. Schmidt, Kuske, Fricke, Konstabel, M. Böttge (53. Steinert), M. Schmidt, Steller; SR: Berthold - Heyrothsberge; ZS: 25.