Zerbst l Das Kopf-an-Kopf-Rennen um den Staffelsieg in der Kreisoberliga geht weiter. Spitzenreiter Germania Roßlau (52) hat einen Punkt Vorsprung vor der SG Jeber-Bergfrieden/Serno (51). Aber auch die drittplatzierte ASG Vorwärts Dessau (48) ist noch im Rennen.

Es könnte eine Vorentscheidung geben, da Germania Roßlau und die ASG im direkten Duell aufeinander treffen. Doch auch die Jeber-Bergfriedener haben beim Siebten, dem ESV Lok Dessau, eine schwere Hürde vor der Brust und ein Selbstläufer wird es nicht.

Im Tabellenkeller ist die Abstiegsfrage längst geklärt. Die FSG Steutz/Leps konnte sich nicht mehr retten und muss den Gang in die Kreisliga gehen. Heute steht ein interessantes, wenn auch unwichtiges Duell an. Es gibt ein Wiedersehen mit dem langjährigen Trainer der Steutz/Lepser, Joachim Schaffer, der die Geschicke von Chemie Rodleben leitet.

Kreisliga

Den Lohn für eine tolle Saison erhält die Spielgemeinschaft Dobritz/Garitz, die sie schon in der Vorwoche mit dem Staffelsieg krönen konnte. KFV-Präsident Mario Pinkert wird den Meisterpokal nach dem Heimspiel gegen Blau-Weiß Dessau überreichen.

„Wir wollen die zwei Spiele noch gut über die Bühne kriegen und ich hoffe, dass die Jungs den Willen weiter hochhalten“, sagte Trainer Jens Borchers. Er hofft, dass sein Team Lars Weinelt noch unterstützen kann. Er wird vor dem Spiel verabschiedet und hat noch die Chance, die Torjägerkanone zu holen. Weinelt hat mit 33 Toren nur zwei Treffer Rückstand auf den Zerbster Torjäger Marc Schröter vom TSV II.

Ein ganz enges Rennen gibt es noch um die Plätze zwei bis sechs. Die FSG Walternienburg/Güterglück hat mit 51 Zählern die besten Karten. Sie hat Sonnabend die vermeintlich leichteste Aufgabe beim Schlusslicht SG Grün-Weiß Dessau II zu erfüllen.

Im Nacken sitzt der FSG die SG Empor Waldersee (50), die im Heimspiel gegen den Vorletzten Chemie Rodleben II auch eine lösbare Aufgabe hat.

Dahinter folgen mit Rot-Weiß Zerbst II, Germania 08 Roßlau II und TuS Kochstedt II gleich drei Teams mit 49 Punkten. Alle drei streiten auch noch um den zweiten Platz.

Die schwerste Hürde muss TuS II, der beim Tabellennachbarn SV 1952 Gohrau antreten muss, meistern. Die Zerbster Reserve sollte sich im Derby beim BSV Vorfläming Deetz/Lindau durchsetzen können, zumal der BSV in den letzten zwei Spielen nicht mit voller Kapelle antreten konnte.

Dasselbe gilt für die Germania-Reserve, die daheim den Tabellenzwölften, die ASG Vorwärts Dessau II, erwartet.