Nedlitz l Nach längerer Punktspielpause ist die letzte Niederlage beim TuS 1860 Magdeburg-Neustadt zwar abgehakt, aber nicht vergessen. Immer noch steht Wiedergutmachung an. Diese sollte auf dem Kunstrasenplatz in der MDCC-Arena auch möglich sein. Im Hinspiel gelang dem SC immerhin ein 5:2-Sieg.

Der Aufsteiger vom FCM steht mit 24 Punkten auf Rang neun der ob der Spielausfälle verzerrten Tabelle. Er trotzte im letzten Spiel der Arminia, immerhin Dritter, ein 1:1-Remis ab und besiegte zuvor Besiegdas 3:1. Nun will er natürlich daheim nachlegen.

Das hat auch SC-Trainer Dirk Bizuga im Auge, der FCM-Coach Andreas Heyse kennt und schätzt. „Der FCM will seinen kleinen Lauf fortsetzen und wir müssen dagegenhalten“, fordert er von seiner Truppe, wobei „jeder 100 Prozent geben muss, um zu zeigen, dass die Niederlage bei TuS ein Ausrutscher war“.

Zur auch wegen der Zeitumstellung unchristlichen Zeit muss jeder hellwach sein. Hinzu kommt, dass die Nedlitzer personell umstellen müssen, vor allem in der Defensive. Es fehlen Mario Hosenthien (gesperrt), Heiko Juskowiak (Urlaub), Hannes Mielchen, Kevin Nitschke, Patrick Schmidt (Arbeit) und Niclas Puls (Studium).

„Über die taktischen Grundzüge sind wir uns im Trainerstab einig. Alle müssen sich den Hintern aufreißen, um das bestmögliche Ergebnis zu erzielen, denn wir wollen uns in der Spitzengruppe etablieren“, so Bizuga, der sich an das Hinspiel erinnerte und dieses „als bisher bestes Saisonspiel“ ausmachte.

Vor allem will er ein Augenmerk auf Magdeburgs Vorbereiter und Goalgetter Sebastian Wendt (13 Tore in 14 Spielen) richten und hofft, dass sich sein Team „auf seine Tugenden besinnt“. „Wir müssen versuchen, auch über den Kampf ins Spiel zu kommen, um dem Gegner den Schneid abzukaufen.“

Trainieren konnten die Nedlitzer gut, auch wenn keine optimalen Bedingungen vorlagen. Nun gilt es, wieder in den Punktspiel-Trott zu kommen und sich „nicht von dem Hinspiel-Erfolg blenden zu lassen“. „Wir dürfen das Spiel nicht auf die leichte Schulter nehmen. Der FCM hat gezeigt, dass er überraschen kann. Ein nochmaliger Sieg wäre top. Unsere Mannschaft hat genügend Qualität und Quantität und wir können erneut beweisen, dass es kein Zufallsprodukt ist, dass wir da oben stehen“, hofft der 45-Jährige.

SR: Lach, Mario (Redekin), Lange, Philipp; HS: 5:2.