Zerbst/Gerwisch l Die Zerbster konnten sich nach dem Kantersieg auf Tabellenrang vier der Staffel 4 vorarbeiten. Nedlitz bleibt mit nun 32 Zählern Achter der Staffel 2.

TSV Rot-Weiß Zerbst – TV Askania Bernburg II 6:2 (3:2). Obwohl die Zerbster gleich von Beginn an ein Feuerwerk gegen die nur mit zehn Spielern antretenden Gäste abbrannten, sofort ins Pressing gingen und sich einige Torchancen erarbeiteten, gingen die Gäste 1:0 in Führung. Beim ersten Angriff lief ein Bernburger allein auf TSV-Keeper Ricardo Werner zu. Schiedsrichter Sebastian Knick (Roßlau) pfiff zum Strafstoß. Marcel Pusch nahm das Geschenk an und versenkte zum 1:0 (13.).

Die Antwort folgte in der 27. Minute durch Maik Fambach zum 1:1. Kurz vor der Pause kamen die Bernburger nochmals zur Führung, doch das war es dann auch. Zerbst übernahm komplett das Spiel und so glich Moritz Specht zum 2:2 aus und Florian Böning netzte zum 3:2 ein (45.).

In der zweiten Halbzeit konnte dann Maximilian Syring den Vorsprung auf zwei Tore ausbauen (69.). Ab der 70. Minute hatten es die Rot-Weißen dann noch einfacher, als ein Gästespieler mit Gelb-Rot vom Platz musste. Dies nutzten nochmals Specht und Syring mit ihren zweiten Treffern zum 6:2-Erfolg.

„Es war nicht das erwartete Topspiel, da Bernburg sechs Leute an die erste Mannschaft abgeben musste, die in der Oberliga noch um den Klassenerhalt kämpft. Aber meine Jungs haben gut gekämpft und der Sieg lag einfach in der Luft“, war TSV-Trainer Jens Borchers zufrieden.

Zerbst: Werner – Fischer, Alarich, Fambach, Sens, Kosel, Weichbrot (46. Schweika), Böning (61. Lude), Specht (83. Ernst), Syring, Möhring; SR: Knick, Sebastian - Roßlau; ZS: 35.

SG Blau-Weiß Gerwisch – SC Vorfläming Nedlitz 0:2 (0:0). „Es war ein schwer erkämpfter Sieg“, war SC-Trainer Dirk Bizuga erleichtert. Er musste am Samstag auf etliche Spieler, gerade in der Defensive, verzichten. Außerdem steckten seinen Spielern noch die Strapazen vom Pokalfinale in den Knochen.

So verpassten es die Nedlitzer zunächst, ihre guten Tormöglichkeiten, darunter ein Pfostenschuss von Eduard Hahn, zu nutzen und die erste Halbzeit endete torlos. In der zweiten Halbzeit machten die Gerwischer dann mehr Druck. Auch sie hatten einmal Pech mit eine Pfostenschuss. Genau in dieser Druckphase konnte Kevin Nitschke in der 75. Minute für die ersehnte 1:0-Führung sorgen. Er war auch der Vorlagengeber für das 2:0, das Marcel Kilz erzielte und somit den Deckel auf den „verdienten Sieg“ machte.

 

Nedlitz: Hoffmann – Tinaglia, Barnetz, Wöge (74. Steller), Lehmann, Hosenthien, Hahn, Kuklin, Schmidt, Gehrmann, Nitschke (88. Kaiser), Kilz; SR: Shaikh, Kevin - Magdeburg; ZS: 30.

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