Lübs l Nun wurden auch die Sanitäranlagen ihrer offiziellen Nutzung übergegeben. Mit Stolz konnte Horst Rettschlag, Präsident des VfL Gehrden, im Beisein des Landrates des Jerichower Landes, Steffen Burchhardt (SPD), des Geschäftsführers des Kreissportbundes JL (KSB), Steffen Göhler, des Ortsbürgermeisters Burkhardt Rehse und des VfL-Vorstandsmitgliedes Heinrich Schöbel verkünden, dass die Arbeiten, die „nur mit der Unterstützung durch den Landkreis und den KSB möglich waren, tags zuvor fertig gestellt werden konnten“.

Insgesamt kosteten die Sanierungsarbeiten des Sanitärtraktes 4 500 Euro, wobei der Landkreis die Hälfte bezuschusste. „Bei der Antragstellung hat uns der KSB sehr unterstützt“, lobte Rettschlag auch die „stets sehr gute und vertrauensvolle Arbeit mit dem Sportbund“.

Erst lauschten alle Beteiligten gebannt dem interessanten historischen Abriss des 1951 gegründeten Traditionsvereins, den Horst Rettschlag mit viel Esprit und spaßigen Anekdoten darbot. Davon war auch Steffen Burchhardt, selbst Tischtennisspieler und leidenschaftlicher Fußballer der TSG Grün-Weiß Möser, sehr beeindruckt. „Ich freue mich, dass die Förderung so gut funktioniert hat“. Er verriet auch gleich, dass der Landkreis die Fördersumme zukünftig „aufgrund der schleichenden Inflation noch erhöht hat“. „Wir sind jetzt jährlich bei über 100 000 Euro, die wir für den Sport zur Seite legen.“ Auch wurde die Planbarkeit für die Vereine vereinfacht. „Wir haben einen Vertrag mit dem KSB geschlossen und mit dieser vertraglichen Verpflichtung muss der Landkreis dann auch leisten. So können wir verlässlich Anfang des Jahres dem KSB genau sagen, wann und wie viel Geld er bekommt“, erklärte der Landkreis-Chef.

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Rettschlag betonte auch, dass sein Verein, seine Entscheidung, beim KFV Fußball JL zu spielen, „nie bereut hat“. „Wir wurden sehr gut aufgenommen, fühlen uns sehr gut aufgehoben, fühlen uns dort heimisch.“ Er berichtete, dass sein Verein „bereits viele Förderungen erfahren hat, auch stets auf die Unterstützung der Stadt Gommern, des KSB und des Landkreises setzen kann“. „Das geht schon in die 100 000 Euro“, so das älteste Vereinsmitglied, das den Landrat gleich zu einem Rundgang durch das schmucke Vereinsheim, das aus einem ehemaligen Hühnerstall entstanden ist, einlud.

„Sinn unseres Vereins ist es, dass wir den richtigen Rahmen für unsere Mitglieder schaffen. Und für diesen Rahmen sorgen Sie, lieber Landrat auch mit. Wenn in unserem Dorf die Kultur, der Sport und die Feuerwehr fehlen, können wir das Licht ausmachen“, so der 80-Jährige. „Wenn Sie uns weiterhin so unterstützen wie bisher, lassen wir keinen Stillstand zu, denn Stillstand ist Rückschritt.“

Landrat Steffen Burchhardt zeigte sich beeindruckt von „der guten Nachwuchsarbeit“, dem schönen Vereinsheim und der sehr gepflegten Anlage des Lübser Sportparkes. „Ihre Sportler finden hier ideale Bedingungen und Sie können stolz auf das bisher Erreichte sein. Ich hoffe, Sie lassen sich auch in der Zukunft nicht von ihrem Weg abbringen.“