Zerbst/Magdeburg l Die Rot-Weißen bleiben auf dem fünften Rang. Auch der SC Nedlitz behält im engen Feld vorerst Rang acht.

TSV Rot-Weiß Zerbst – SV 08 Baalberge 1:1 (1:0). Die Zerbster starteten gut und waren laut Aussage von Trainer David Ritze „spielerisch überlegen“. Nur leider wollte das Runde wieder mal nicht ins Eckige. So hatte der TSV Glück, als die Baalberger in der 22. Minute einen Elfmeter nur an die Latte setzten.

In der 32. Minute dann endlich die mehr als verdiente 1:0-Führung der Zerbster durch den agilen Marc Schröter. Diese Führung konnten die Rot-Weißen allerdings nicht bis zum Schluss ausbauen bzw. verteidigen. In der 86. Minute wurde Baalberges Thomas Schütze seinem Namen mehr als gerecht und lochte zum 1:1-Ausgleich ein.

„Wir konnten unser Chancenplus wieder nicht in Zählbarem ausdrücken und uns fehlte einfach wieder die nötige Durchschlagskraft“, war David Ritze am Ende enttäuscht.

Zerbst: Werner – Fambach, Alarich (46. Schweika), Sens, Fischer, Böning (83. Möbius), Frens, Kosel, Specht, Möhring, Schröter; SR: Sämisch, Mario - Karith; ZS: 39.

MSV Börde 1949 II – SC Vorfläming Nedlitz 0:5 (0:4.). Die Nedlitzer konnten sich beim Schlusslicht MSV Börde II etwas freischießen. Dies gelang ihnen jedoch nur in der ersten Halbzeit, wo Mario Hosen- thien, Maximilian Schulze, Eduard Hahn und Christian Schmidt das Resultat auf 4:0 schraubten und somit eine Entscheidung bereits gefallen war.

Dies war vielleicht auch der Grund, dass in der zweiten Halbzeit nicht mehr viel lief für die Gäste und sie sich so bei ihrem Torhüter Marcus Hoffmann bedanken konnten, der vier bis fünf gute Möglichkeiten der Börde-Kicker zunichte machte.

Erst in der 70. Minute war mit dem Treffer zum 5:0-Endstand durch Schulze nach Aussage von Trainer Dirk Bizuga „alles gegessen“. Zuvor, ab der 60. Minute, mussten die Nedlitzer in Unterzahl agieren, da Hosenthien mit gelb-roter Karte vom Platz musste.

Mit den drei Punkten und dem 5:0 war Dirk Bizuga auch „zufrieden“, aber mit dem Auftritt in der zweiten Halbzeit nicht. „Da haben wir das Spiel unverständlicher Weise aus der Hand gegeben und konnten froh sein, dass Börde zu abschlussschwach war. Andere Gegner hätten das eiskalt bestraft.“

SC Vorfläming Nedlitz: Hoffmann – Tinaglia, Mielchen, Juskowiak, Barnetz (85. Fahle), Schmidt, Lehmann (75. Wöge), Hosenthien (60. Gelb-Rot), Hahn, Schulze, Kilz; SR: Schütze, Christian - Möser; ZS: 25.