Wittenberg l Trainer Sebastian Daudert war zufrieden: „Es war eine geschlossene Mannschafts-Leistung, die in Ordnung war.“

Die Gäste, die mit einem zehn Mann starken Kader in die Lutherstadt gereist waren, starteten gut und konnten sich schnell absetzen. So führten sie zur Halbzeit bereits klar mit 21:8 und hatten somit eine Vorentscheidung herbeigeführt.

Auch in der zweiten Halbzeit ließen die Zerbster nicht nach, zogen ihr schnelles Spiel auf und standen in der Deckung sicher. Was durchkam war oftmals eine sichere Beute der beiden Torhüter Mario Weber und Christian Geilich, die abwechselnd das Gehäuse des HSV hüteten.

Trotz des klaren Sieges hatte der Coach, der mit 14 Treffern der beste Werfer seiner Mannschaft war, auch etwas zu bemängeln. „Die Leistung stimmte nur bis zur 45. Minute, dann fehlte uns einfach die Kraft“, berichtete er.

So kamen die Wittenberger etwas heran (10:28/45.), konnten dem Tabellenzweiten aber in keiner Phase der Begegnung wirklich gefährlich werden.

Am Sonnabend sind die HSV-Männer wieder auf dem heimischen Parkett in Aktion. Dann erwarten sie mit dem Tabellenvierten vom TSV Blau-Weiß Brehna ein anderes Kaliber. Die Blau-Weißen müssen besiegt werden, will der HSV in der Spitzengruppe der Liga bleiben.

Zerbst: Geilich, Weber – Rummel, Kieler, Hohmann (3), Krümmling (1), Schwenger (2), Hübner (7), Natho (7), Daudert 14.