Zerbst l Die Partie gegen Gün-Weiß Wittenberg ging 16:23 (6:11) verloren. Ersatzgeschwächt kassierte der Tabellenführer der Sachsen-Anhaltliga seine erste Heimniederlage der Saison.Der HSV hatte einige personelle Probleme. Angeschlagene und verletzte Spieler sowie eine Sperre mussten kompensiert werden. Unter der Woche wurde an Lösungsmöglichkeiten gearbeitet, um diese Situation zu meistern.

Der HSV ging motiviert und recht zielstrebig in diese Partie. Bis zur 13. Minute konnte er das Spiel offen gestalten. Danach kam ein Bruch ins Spiel des HSV, den die Gäste zu einer Vier-Tore-Führung nutzen konnte. Es gelang dem HSV nicht, sein Angriffsspiel effektiv zu gestalten.

Viele Fehlwürfe, 29 im gesamten Spiel, darunter auch einige Pfostentreffer, machten es dem Gast leicht, seinen Vorsprung zu halten. In die Halbzeit ging es dann mit einem Fünf-Tore-Rückstand. In der Pause gab es deutliche Worte von den Trainern, die nur bedingt Wirkung zeigten.

Auch in der zweiten Halbzeit gelang es dem HSV nicht, sich im Angriff durchzusetzen und den an diesem Tag sehr guten Torhüter der Gäste zu überwinden. Ein Lichtblick war jedoch, dass sich die Youngster nie aufgaben und es immer weiter versuchten, wenn auch vergeblich. Ein Erfolgserlebnis konnte aber Moritz Neuhaus verbuchen, der sein erstes Tor für den HSV erzielen konnte. Nach den 50 Spielminuten stand es dann verdient 23:16 für die Gäste aus Wittenberg.

Nun gilt es, die Angriffsprobleme schnell in den Griff zu bekommen, um im nächsten Spiel am 13. Februar in Jessen besser auszusehen, denn die Abwehr stand recht gut mit 23 Gegentoren. Schon beim Training am vergangenen Montag wurde das Spiel ausgewertet und sich zusammengesetzt, um über die aktuelle Situation zu sprechen.

 

HSV Zerbst: Tim Fröhlich – Michel Gerke (7), Moritz Neuhaus (1), Timon Kotilge, Fin Koppensdorf, Fynn Zielesniak (1), Tim Heine (3), Laurenz Brodowski (4).