Zerbst l Im zweiten Auswärtsspiel in Folge reisen die Zerbster zum Spitzenspiel im Oberhaus nach Staffelstein. Dabei geht es nicht nur um das Duell des Meisters gegen den Vize-Meister der Vorsaison, sondern auch um einen ersten Fingerzeig, wer im laufenden Wettbewerb die Nase vorn hat.

Die Vorzeichen für ein spannendes Spiel sind gegeben. Beide Teams sind noch ungeschlagen und Staffelstein ist der aktuelle Tabellenführer mit nur einem abgegebenen Mannschaftspunkt (MP).

„Hier treffen die aktuell nominell besten Mannschaften Deutschlands aufeinander. Der Vorteil ist, wir kennen den Gegner gut und wissen, was uns erwartet“, blickt SKV-Teamchef Timo Hoffmann erwartungsvoll voraus.

Mit einem erfolgreichen Resultat auf den Bahnen in Bamberg, wo die Franken ihre Heimspiele absolvieren, wollen die Zerbster einen wichtigen Schritt in Richtung erneute Meisterschaft machen.

Dabei werden eine ganze Reihe ehemaliger Rot-Weißer versuchen, den früheren Teamkollegen ein Bein zu stellen. Für den SKC laufen mittlerweile vier Ex-Zerbster auf, denn der Kader um Boris Benedik, Marcus Gerdau und Uros Stoklas wurde im Sommer durch Fabian Seitz verstärkt. Alle vier Akteure haben bereits für die Sachsen-Anhalter die Kegelschuhe geschnürt. Ein weiterer Neuzugang ist Christopher Wittke vom Liga-konkurrenten Victoria Bamberg. Komplettiert wird der Kader durch die deutschen WM-Medaillengewinner Mathias Dirnberger und Timo Hehl.

Großes Augenmerk auf die Taktik

Dementsprechend großes Augenmerk werden die Zerbster Verantwortlichen auf die Taktik legen. „Wir haben den Kader in der kompletten Breite auf einem sehr guten Level. Das Spiel in Berlin können wir für Staffelstein nicht als Maßstab heranziehen. Das wissen auch die Spieler. Uns erwarten wieder komplett andere Bedingungen. Das ist die große Herausforderung dieser Saison“, erläutert Hoffmann die nicht einfache Ausgangslage.

Im Gegensatz zum letzten Spieljahr wird am Wochenende auch nur über vier Bahnen anstatt über alle sechs Bahnen gespielt. Spielbeginn ist um 13.30 Uhr.

In den weiteren Partien treffen die Aufsteiger aus Wernburg und Hallbergmoos aufeinander. Berlin reist nach Friedrichshafen. Der Tabellendritte aus Raindorf muss nach Kaiserslautern. Im Frankenderby stehen sich Breitengüßbach und Bamberg gegenüber. Den Abschluss bildet das Match zwischen Amberg und Schwabsberg.