Zerbst l Auch wenn die Gastgeber aus Hessen derzeit mit nur acht Punkten auf dem achten Tabellenrang festhängen, ist die Mannschaft mit guten Einzelspielern besetzt und die heimische Bahnanlage hat doch auch ihre Eigenheiten.

„Nach der Leistung gegen Staffelstein müssen wir wieder einen Schritt nach vorn machen. Für die kommenden Aufgaben, besonders international, müssen wir uns wieder steigern. Deswegen brauchen wir in Lorsch einen klaren Sieg“, fordert SKV-Kapitän Timo Hoffmann.

Wiedergutmachung

Die Nibelungen aus Lorsch sind ebenfalls auf Besserung und Wiedergutmachung aus. Am vergangenen Spieltag setzte es beim Aufsteiger und Abstiegskandidaten in Zwickau eine unerwartet klare 2:6-Niederlage. Dabei erzielten die Gastgeber nur schwache 3340 Kegel. Vor allem gegen den Deutschen Meister werden die Lorscher sich anders präsentieren, um vor heimischer Kulisse ein anderes Gesicht zu zeigen.

Besonderen Blick werfen die Zerbster Verantwortlichen auf die Routiniers des Gegners. Mit den Gutschalk-Brüdern Frank und Thorsten sowie dem ehemaligen U23-Weltmeister Jochen Steinhauer verfügen sie über eine gute Qualität.

Für den SKV wird es da-rum gehen, für die Champions League eine Woche später die besten Sechs zu finden. „International will jeder spielen. Damit alle auf dem Topniveau sind, werden wir auch Veränderungen in der Startformation vornehmen. Wir müssen von der ersten Kugel an Gas geben, um schnell die Weichen auf einen klaren Sieg zu stellen“, blickt Hoffmann voraus.

Im Kampf um die Meisterschaft werden die Rot-Weißen parallel auch die Partie zwischen Verfolger Staffelstein und Bamberg im Frankenderby beobachten. Die weiteren Spiele bestreiten Neumarkt und Schwabsberg, Amberg und Raindorf sowie Breitengüßbach gegen Zwickau.