Zerbst l Brisant dabei ist weiterhin, dass beide Teams im Spitzenspiel der Bundesliga erst vor zwei Wochen an selber Stelle im „Stadtwerke Kegelsportcenter“ Zerbst aufeinander getroffen sind.

Hier konnte der SKV den derzeitigen Tabellendritten klar mit 7:1 Mannschaftspunkten besiegen.

„Man kann das alte Sprichwort, der Pokal hat seine eigenen Gesetze bemühen. Aber auch ohne die besonderen Gefahren bei K.o.-Duellen haben wir im Ligaspiel gemerkt, welche Klasse Raindorf hat und dass wir uns keine Nachlässigkeiten erlauben dürfen“, blickt der Kapitän der Rot-Weißen Timo Hoffmann auf das Match vor 14 Tagen zurück.

Nichtsdestotrotz scheint die Favoritenrolle klar verteilt zu sein. Die Zerbster führen die Bundesliga-Tabelle ohne Niederlage an und haben besonders zu Hause gegen die Mitfavoriten aus Staffelstein und Raindorf sowie am vergangenen Spieltag in Bamberg klare Siege errungen. Mit dem internationalen Schwung vom Weltpokal und dem Heimvorteil muss somit das Weiterkommen Pflicht sein.

Erfolg

„Wir wollen in allen Wettbewerben erfolgreich sein. Dazu gehört auch der Pokal. Deswegen müssen wir den Schwung der letzten Wochen mitnehmen. Ein Spiel mit halber Kraft passt nicht zu uns und bringt uns auch immer in Gefahr“, ergänzt Hoffmann zur Erwartungshaltung.

Dass die Raindorfer nicht zum Ausscheiden nach Zerbst kommen, zeigt erneut der große Zuschauerzuspruch der Gäste. „Raindorf hat wie im Bundesligaspiel wieder viele Karten reservieren lassen. Ich freue mich daher auf eine gute Stimmung und viele Fans von beiden Seiten“, erläutert SKV-Präsident Lothar Müller den Stand des Kartenvorverkaufs.

Spannung versprechen auch weitere Partien der dritten Pokalrunde. Mitfavorit Bamberg reist zum starken Zweitligisten Unterharmersbach mit dem Ex-Zerbster Axel Schondelmaier. Im reinen Bundesligaduell trifft Hirschau auf Schwabsberg. Die Zerbster Nachbarn aus Schönebeck haben mit dem aktuellen Zweiten der 1. Bundesliga Breitengüßbach ein sehr schweres Auswärtslos gezogen.

Alle Partien starten am Samstag um 13 Uhr.