Zerbst l Die Zahl 665 schien am Samstag die Lieblingszahl der Zerbster Spitzenkegler vom SKV Rot Weiß zu sein. Dreimal wurde dieses Resultat erzielt. So gab es gleich drei Tagesbeste und die Zerbster stehen im Achtelfinale des DKBC-Pokals. Gegen den Ligakonkurrenten und derzeitigen Tabellendritten SKK Chambtalkegler Raindorf konnten die Rot-Weißen nach dem 7:1 vor zwei Wochen im Bundesligaspiel auch im Pokal klar 7:1 siegen.

„Wenn wir 3900 Kegel spielen, dann wird es für jeden schwer, gegen uns zu gewinnen“, sagte Teammanager Martin Herold.

Gleich im Startpaar stellten Manuel Weiß und Mathias Weber, beide erspielten 665 Kegel, die Zeichen auf Sieg. Weiß ließ Christian Schreiner (598) bei 4:0 Satzpunkten (SP) keine Chance. Weber verspürte durch Daniel Schmid mehr Gegenwehr, kämpfte ihn aber mit 3:1 (665:622) nieder und war „zufrieden“, wie er anschließend verkündete.

Auch das Mittelpaar des SKV knüpfte an die guten Leistungen an. Daniel Aubelj stand erstmals auf seiner Heimbahn und legte mit 626 Kegeln ein gutes Resultat hin. Zwar verlor er gegen den besten Raindorfer, Michael Kotal (656), doch dies fiel nicht weiter ins Gewicht. Denn Zerbst führte bereits mit 80 Kegeln.

Routiniert und sicher spielte Florian Fritzmann gegen Milan Svoboda (602) und besiegte ihn mit dem nächsten Topwert von 643 Kegeln 3:1.

Die Partie war entschieden. Der SKV führte mit 3:1 Mannschaftspunkten und 121 Kegeln.

Im Schlusspaar lief Jürgen Pontinger (636) nach zwei mäßigen Bahnen lange einem Rückstand (zwischenzeitlich 40 Kegel) hinterher. Er kämpfte sich dann in ganz starker Manier auf den beiden letzten Bahnen (172, 190) zurück und besiegte Alexander Raab nach 2:2 SP mit 636:611 Kegeln.

Igor Kovacic hatte hingegen mit Philipp Grötsch keine Probleme. Er bezwang ihn mit 4:0 SP und zeigte ebenfalls, dass die Zahl 665 am Samstag zur Lieblingszahl der Zerbster Spitzenkegler wurde.

Deutliches Ergebnis

Am Ende stand ein deutlicher 7:1-Sieg bei 3900:3667 Kegeln an der Anzeige.

„Wir wollten eine Runde weiter kommen und ein klares Ergebnis erspielen. Das haben wir geschafft“, war auch Herold zufrieden. In Hinblick auf die bevorstehende Champions League meinte der Banker: „Wir haben noch zwei Heimspiele gegen schwächere Teams aus der Tabelle. Aber da müssen wir die Konzentration genauso weiter hochhalten, um das Niveau für die Champions League zu konservieren. Wenn wir das schaffen, werden wir uns eine gute Ausgangslage erspielen.“

Und vielleicht kann dann wieder die Zahl 665 zur Lieblingszahl des SKV werden.