Schwabsberg l In der Kegelarena in Schwabsberg hielten die Gastgeber am Samstagnachmittag erst einmal gut dagegen. Florian Fritzmann konnte sich dann im engen Duell gegen Michael Schlosser mit 2,5:1,5 Satzpunkten trotz weniger erspielter Kegel (603:607) den Mannschaftspunkt (MP) sichern. Parallel kämpfte Manuel Weiß gegen Tim Brachtel und unterlag äußerst knapp 1,5:2,5 bei 607:612 Kegeln. Das Spiel war bei 1:1 MP und minus neun Kegeln aus Sicht der Zerbster ausgeglichen.

In der Mitte trumpften die Rot-Weißen mit Mathias Weber und Thomas Schneider auf und sorgten für eine Vorentscheidung. Weber verlor den ersten Satz gegen Johannes Arnold mit 154:155 Kegeln, zog dann aber durch und Arnold mit 3:1 (621:573) den Zahn.

Schneider spielte souverän gegen den KC-Kapitän Stephan Drexler, dessen zweiter starker 170er Bahn er 177 Kegel dagegen setzte. Mit 3:1 SP bei starken 650:626 Kegeln errang er den MP.

Die Zerbster führten 3:1 und hatten die Minuskegel in ein Plus von 63 umgedreht.

Das Schlusspaar Jürgen Pointinger und Igor Kovacic sollte den Sieg über die Ziellinie bringen und das tat es eindrucksvoll. Pointinger verlor gegen Stefan Zürn nur den ersten Satz mit 153:164. Danach gewann er alle Sätze und errang mit starke 650:616 Kegeln auch den MP.

Kovacic ließ sich von Daniel Beier (618), der mit einer tollen 181er Bahn startete, nicht beeindrucken. Er steigerte sich von Bahn zu Bahn (154, 157, 173, 174) und besiegte Beier mit 3:1 SP und dem Tagesbestwert von 658 Kegeln.

Ende

Am Ende stand der klare 7:1-Sieg mit sehr starken 3789:3652 Kegeln an der Anzeige, mit dem natürlich auch Teamchef Timo Hoffmann zufrieden war. „Es war der erwartete Kampf, wobei der verlorene Mannschaftspunkt unnötig war. Aber mit dem 7:1 bin ich zufrieden und es gibt nichts zu meckern.“ Dabei lobte der 49-Jährige auch die „geschlossene Mannschaftsleistung“ und hob die drei Topleistungen von Schneider, Pointinger und Kovacic noch hervor: „Das sind auf den Bahnen wirklich sehr, sehr gute Zahlen“.

In den weiteren Spielen lösten die Verfolger SKC Staffelstein (6:2 gegen SKK Raindorf) und Victoria Bamberg (6:2 in Friedrichshafen) ihre Aufgaben souverän. Auch Breitengüßbach setzte sich bei den Nibelungen in Lorsch 5:3 durch.

Im Kellerduell behielt FEB Amberg gegen Rot-Weiß Hirschau, die die rote Laterne behalten, mit 7:1 die Oberhand.

Pausieren kann die „Mannschaft des Jahres“ jedoch noch nicht, denn am kommenden Wochenende steht noch das DKBC-Pokal-Achtelfinalspiel an. Am Samstag ab 13 Uhr spielen die Zerbster dann beim Bayernligisten VfB Hallbergmoos um den Einzug ins Viertelfinale.