Mittweida l Dabei traten die Rot-Weißen beim Jubiläumsturnier anlässlich des 70. Vereinsgeburtstages im sächsischen Mittweida gegen eine Auswahl des Gastgebers an.

„Für uns ist das heute der Auftakt in eine lange Vorbereitung, bei der wir uns optimal auf den Bundesliga-Start und den Weltpokal einstellen wollen. Dabei geht es auch darum, die neuen Spieler gut zu integrieren“, erläuterte der Zerbster Kapitän Timo Hoffmann die Ausgangslage.

Neuzugang Florian Fritzmann absolvierte somit einen ersten Einsatz für den SKV. Der serbische Weltmeister Igor Kovavic fehlte noch wegen seiner eigenen Hochzeit und wird erstmals in zwei Wochen zum Team stoßen.

Am Start zeigte Manuel Weiß, der den Sommer mit dem ein oder anderen Triathlon außerhalb der Kegelbahn zur Vorbereitung nutzte, eine gute Leistung und gewann mit 4:0 Satzpunkten (SP) und 642:551 Kegeln gegen Sandra Grießhammer.

Florian Fritzmann legte die anfängliche Nervosität von Wurf zu Wurf ab und bewies, dass er eine echte Verstärkung für die Rot-Weißen ist. Gegen Oliver Voss behielt er mit 3:1 SP und 641:570 Kegeln die Oberhand.

In starker Form nach der Sommerpause präsentierte sich Mathias Weber. Gleich mit einem Bahnrekord von 666 Kegeln gewann er gegen Kerstin Steger (550) alle vier Sätze.

Im zweiten Durchgang blieben ebenso alle drei Mannschaftspunkte (MP) beim Deutschen Meister. Fabian Seitz gewann dabei mit 4:0 SP und 603:566 Kegeln gegen Thomas Troll. Jürgen Pointinger holte alle vier Bahnen nach Hause und siegte klar gegen Uwe Ruppert bei 597:521 Kegeln. Beiden fehlte zum frühen Zeitpunkt der Saison aber noch die Ausgeglichenheit.

Mannschaftskapitän Timo Hoffmann knüpfte an seine starke Leistung vom Saisonende im Mai und Juni an und erzielte mit 651 Kegeln den nächsten Spitzenwert. Gegen Michelle Hartwig (566) gab es dementsprechend auch ein 4:0.

Das Gesamtergebnis von 3800 Kegeln bedeutete einen neuen Mannschaftsbahnrekord. Die Auswahlmannschaft des Gastgebers traf 3324 Kegeln.

„Für den Zeitpunkt können wir mit dem Ergebnissen schon zufrieden sein. Die Bahnanlage war sehr gut. Jeder hat aber auch gesehen, wo noch was zu tun ist“, resümierte SKV-Präsident Lothar Müller.

In zwei Wochen steht in Bayreuth der nächste Test auf dem Programm. Anschließend folgt mit dem Trainingslager der erste Heimauftritt in Zerbst mit einem vollen Terminkalender für die SKV-Stars.