Zerbst l Für das neue Jahr 2020 können die Verantwortlichen der Vereine erneut neun Läufe anbieten. Dies ist eine sehr positive Nachricht, denn das Interesse scheint, wie in jeder Sportart, leider nicht mehr so groß zu sein. Hans Güth vom TSV Rot-Weiß Zerbst, selbst Ausrichter des traditionellen Frühlingslaufes und des Bahnlaufes sowie Mitorganisator und Helfer bei weiteren Läufen der Regio-Cup-Serie hat sich zu den Läufen seine Gedanken gemacht und lässt die Laufserie in Versen nochmals Revue passieren.

1667 Finisher wurden in neun Läufen registriert, obwohl nur ein Landescuplauf (Gommern) wurde durchgeführt. Volkssportläufe ohne elektronische Zeitmessung und amtlich vermessene Strecken galt es zu organisieren, damit die Unkosten für Läufer und Veranstalter nicht explodieren. Der Volkssportcharakter stand bei den Läufen stets im Vordergrund: Wir laufen, damit wir bleiben lange gesund.

Das gemeinsame Laufen an der frischen Luft und in der Natur; die Begegnung mit Gleichgesinnten, soll bringen Freude pur. Gradmesser für eine Leistung sollte nicht das Gewinnen sein – das Bezwingen des inneren Schweinehundes ist oft schon Sieg allein. Die Veranstalter freute es, wenn es konnte gelingen, recht viele Teilnehmer an den Start zu bringen.

732 Kinder im Alter bis zu zehn Jahren wurden in „Schnupperläufen“ gezählt. Eine Zahl, die besonders gefällt! Dass dies eines besonderen Aufwandes der Veranstalter bedarf, ist sicher jedem Kenner des Laufszene klar.

Einige Zahlen werden nun noch genannt, der Überlegung dienend, ob die Cupwertung ist noch interessant.

Wenige Läufer

Nur 30 Läufer (davon 13 Kinder und Jugendliche) haben an fünf Läufen teilgenommen und sind damit in die Wertung gekommen.

Für 20 wurde die volle Punktzahl von sieben Wertungen notiert – davon waren acht bei allen Läufen positioniert.

Da der Aufwand der Auswertung ist nicht gerade gering, sei die Frage erlaubt: Macht das noch Sinn?

Wir möchten gern weiterhin die Events der Region koordinieren, damit viele Läufer können die Sportschuhe dafür schnüren.

Protokolle

Auch die Veröffentlichung der Protokolle möchten wir weiterhin garantieren, auch eventuell besondere Ergebnisse honorieren, nur, wenn die Veranstalter das Ganze pro Lauf mit zehn Euro finanzieren.

Für das neue Jahr 2020 können die Veranstalter erneut neun Läufe anbieten. Los geht es mit den Ranglistenläufen am Mittwoch, 18. März. Traditionell wird der „Lauf in den Frühling“ mit den Kreismeisterschaften Anhalt-Bitterfelds im Cross die Laufserie unter Regie von Hans Güth bereits in der 49. Auflage eröffnen.

Es stehen dann in diesem Jahr einige Jubiläen ins Haus. Dazu gehört der dritte Lauf, der „Barmer Crosslauf“, der am 8. Mai unter der Leitung der Sommerbiathleten um Reinhard Glöckner den 25. Geburtstag feiert. Den nächsten runden Geburtstag und zwar den 30. feiert am 7. August der Heimat- und Schützenfestlauf, den die LG Grün-Weiß 82 Zerbst unter ihrem Vorsitzenden Martin Reichel organisiert.

Und nochmals zwei runde Jubiläen feiern gleich hinterein- ander der 40. Lindauer Burglauf am 18. September Volker Schub und die LG 1990 Lindau sowie am 25. Oktober der 40. Zerbster Rolandlauf, wobei nochmals Reinhard Glöckner mit dem TSV Rot-Weiß Zerbst den Hut auf hat. Der Rolandlauf wird dann auch traditionell diese Laufserie beenden.