Zerbst l So ist es auch bei dem Sport, den sie ausübt. Beim Voltgigieren läuft das Pferd zwar stets vorwärts und meist im Kreis, doch der Reiter kann stehend, sitzend oder auch mit einem Kopfstand und eben vorwärts wie rückwärts auf dem Rücken sitzen. Das ist die Kunst des Voltigierens: Mit aller turnerischer Grazie die Balance zu halten.

Krüger fasziniert vom Pferdesport

Diese Kunst beherrscht auch die elfjährige Hannah Krüger schon sehr gut, möchte natürlich noch dazu lernen. Seit zwei Jahren trainiert Hannah bereits beim Reit- und Fahrverein „St. Laurentius“ Zerbst (RFV). Unter Trainerin Annekathrin Ganzer gehört sie zur A-Gruppe des RFV. „Meine Freundin Lisa hatte mich mit hergenommen und weil es mir Spaß gemacht hat, bin ich dabei geblieben“, sagte Hannah.

Mit ihrer A-Gruppe nahm die Voltigiererin auch schon an Wettkämpfen teil und dies erfolgreich. Auch die Vorbereitung auf die neue Wettkampf-Saison war bereits gut angelaufen, doch dann kam Corona und nach der langen Pause ist Hannah nun froh, dass sie seit einiger Zeit wieder trainieren darf.

Besonders Spaß macht ihr am Voltigieren „die Arbeit mit den Pferden und die Bewegung auf dem Pferd“. „Ich liebe Pferde“, sagte Hannah und sie musste gleich wieder los, um auf dem Rücken von Navajo die nächste Übung zu absolvieren.

Training findet zweimal die Woche statt

Hannah und ihre Mitstreiter der A-Gruppe trainieren zweimal pro Woche. Sie bereiten sich wieder auf Wettkämpfe vor und hoffen, dass diese nach der Sommerpause wieder stattfinden können.

„Es kommt darauf an, wie lange es noch andauert mit der Coronakrise“, sagte die Schülerin des Gymnasiums Francisceum Zerbst, die ihren Sport und ihre Sportkameraden in der Zeit, wo das Training nicht erlaubt war „sehr vermisst“ hatte.

In der Zwischenzeit konnte sich die Zerbsterin zwar zu Hause „etwas fit halten“, „aber das ist nicht dasselbe“.