Neustadt-Dosse l Nach der recht zufriedenstellenden Turniersaison durfte die L-Gruppe für die Mannschaft Sachsen-Anhalt, die aus vier Gruppen und vier Einzelturnern bestand, in Neustadt-Dosse an den Start gehen. Über diese Nominierung freuten sich die Voltigierer sehr und bereiteten sich akribisch auf dieses Wochenende vor.

Anspannung im Zirkel

Bereits am Freitagmorgen machten sich die Voltigierer mit ihren Trainern und Eltern auf den Weg ins brandenburgische Landesgestüt Neustadt-Dosse. Mittags stand die erste Prüfung des Tages auf dem Programm. Bei der Verfassungsprüfung wurde der Gesundheitszustand aller Pferde, die an dem Wochenende an den Start gehen wollten, überprüft. Das Zerbster Voltigierpferd Canabis W konnte diese Prüfung bestehen und durfte somit an den Start gehen.

Da die Mannschaft als erstes von den 13 genannten Gruppen in der Pflicht dran war, bereitete sie sich gleich nach der Verfassungsprüfung für die Prüfung.

Da es die erste große Veranstaltung für das noch recht junge und unerfahrene Voltigierpferd war, liefen alle mit einer kleinen Anspannung in den Zirkel. Aber nach einer guten Vorbereitung lief das Pferd ruhig und routiniert seine Runden und die Mädels konnten ihre Leistungen in der Pflicht gut abliefern. Auch die Richter waren dieser Meinung und beurteilten die Leistung des Pferdes mit 7,1. In der Endabrechnung war es der dritte Platz nach der Pflicht.

Dies war eine gute Ausgangsposition für die am nächsten Tag anstehende Kür.

Natürlich wurden die anderen Gruppen und Einzelturner aus Sachsen-Anhalt kräftig angefeuert. Nach einem gemütlichen gemeinsamen Grillabend ging es in die Betten, um am nächsten Tag wieder fit zu sein.

Mit gutem Gefühl

Mit einem guten Gefühl liefen die Voltigierer nach der Mittagspause in den Zirkel ein und eröffneten mit ihrer Kür die zweiten Durchgänge der Wettbewerbe. Zwar war die Schwierigkeit noch nicht so hoch, um das Pferd langsam an die steigenden Anforderungen zu gewöhnen, aber die Kür war harmonisch geturnt und deshalb gab es in der Ausführung gute Noten.

In der Endabrechnung nach Pflicht und Kür stand ein hervorragender vierter Platz zu Buche.

Die Voltigierer nutzten den Sonntag, um den anderen Gruppen bei ihren Wettbewerben zuzuschauen und den eigenen Landesverband noch anzufeuern, bevor es dann am Nachmittag auf die Heimreise ging.

Mit der Nominierung zu den Norddeutschen Meisterschaften hatten die Voltigierer des VRV Civitas Zerbst einen schönen Abschluss der diesjährigen Saison und gehen hochmotiviert in das Wintertraining für das nächste Jahr.