Stadtroda l Zwei Stunden fuhren die Zerbster Tänzer gemeinsam mit ihrem Trainer Franz Axel Zänsdorf nach Stadtroda, wo der Tanzclub Kristall Jena 2019 die Landesmeisterschaften ausrichtete.

Als erstes Paar starteten Erik Dolezal und Malwine Baier um 14 Uhr in der Jugend D mit insgesamt 15 Paaren aus verschiedenen Bundesländern. Für sie war es das erste gemeinsame Turnier in ihrer Altersklasse. Sie tanzten gegen insgesamt 15 Paare aus mehreren Bundesländern und gewannen wertvolle Turniererfahrungen.

Obwohl beide mit einer starken Erkältung zu kämpfen hatten, starteten Erik und Malwine in der nächsthöheren Altersklasse, der Hauptgruppe D, gemeinsam mit ihren Clubkonkurrenten und Freunden Johannes Lüdecke und Anthea Jüling mit acht weiteren Paaren. Für Johannes und Anthea war es das zweite gemeinsames Turnier. Sie hatten zuvor bereits ein Breitensportturnier getanzt.

Die Aufregung war groß und die beiden Paare präsentierten sich mit viel Freude am Tanzen den sieben Wertungsrichtern. Nachdem die drei Tänze ChaChaCha, Rumba und Jive getanzt waren, stieg die Spannung, ob die Paare es ins Finale geschafft haben.

Die erste Silbermedaille

Johannes und Anthea verpassten nur knapp das Finale und ertanzten den zweiten Platz in der Landeswertung Hauptgruppe D Latein. Als Vize-Landesmeister von Sachsen-Anhalt konnte das junge Paar seine erste Silbermedaille mit nach Hause nehmen.

„Ich bin stolz, dass die Paare es gewagt haben, in das Turniergeschehen einzusteigen. Sie haben noch viel Potenzial“, erklärte Trainer Franz Axel Zänsdorf.

Nun hieß es, noch sechs weitere Stunden warten, bevor er mit seiner Tanzpartnerin Anastasia Pluhm um 21.45 Uhr an den Start gehen konnte. In der Hauptgruppe A, dem letzten Turnier des Tages, tanzten Franz und Anastasia mit fünf weiteren Paaren um den Sieg in dieser leistungsstarken Turnierklasse. Trotz gesundheitlicher Einschränkung erzielten sie den zweiten Platz im Gesamtturnier und den ersten Platz in der Landeswertung. Gold für Zerbst und Landesmeister in der Hauptgruppe A Latein. Es war ein sehr langer und anstrengender Turniertag für die Paare und mitgereisten Eltern. Etwas erschöpft, aber absolut zufrieden, kamen die Zerbs- ter nach 13 Stunden wieder in der Heimat an.

Doch viel Zeit zum Ausruhen bleibt den jungen Paaren nicht, denn Trainer Franz Axel Zänsdorf hat bereits die nächsten Turniere ins Auge gefasst.