Zerbst l Bereits nach den Anfangsdoppeln bogen die Hausherren in die Siegerstraße ein. Die Paarungen O. Noack/Albercht und Senst/M. Noack brachten ihre Truppe dabei mit 2:1 in Führung.

Zu Beginn der Einzelrunden beschäftigte Dietmar Wollschläger im oberen Paarkreuz den zusehends nach Luft ringenden Troisch mit gut verteilten Schupfbällen, und landete einen 3:1 Erfolg. Die zur gleichen Zeit laufende Partie zwischen Oliver Noack und Wolf wurde verbissen über fünf Sätze geführt, welche der Gast äußerst knapp für sich entschied.

Im mittleren Drittel lies Harald Schreiber oftmals seine Erfahrung aufblitzen und hielt den unbequemen Ackermann auf Distanz. Nach fünf Durchgängen behielt er etwas glücklich die Oberhand. Wiederum stark präsentierte sich Nachwuchstalent Lucas Albercht, der nach tollen Offensivkombinationen den Holzweißiger Neuzugang Pfeifer in Schach hielt.

Den nächsten Zähler errang Mario Senst, der Bernhardt mit vielen Topspinbällen über die Vorhandseite nach vier Durchgängen bezwang. Die Begegnung zwischen Mario Noack und Kielwein wurde ebenfalls über die gleiche Spiellänge ausgetragen, wobei der Auswärtige leicht die Nase vorn hatte und den 6:3-Zwischenstand herstellte.

Davon beflügelt legten die Anhalter im folgenden oberen Drittel weitere Matchgewinne nach. Wollschläger ließ sich auch von Wolf nicht beeindrucken und machte mit diesem kurzen Prozess. In der kampfbetonten Auseinandersetzung zwischen O. Noack und Troisch lieferten sich beide Kontrahenten einen erbitterten Fight, welchen am Ende der Hausherr mit platzierten Schüssen mit 3:2 für sich verbuchte.

Dritten Platz gefestigt

In der Mitte pirschten sich die Gäste mit zwei Erfolgen noch etwas heran. Albercht und Schreiber konnten dabei ihre Duelle gegen Ackermann und Pfeifer trotz jeglicher Bemühungen nicht in positive Ergebnisse ummünzen.

Den zweistelligen Endstand erkämpften abschließend die Akteure aus dem unteren Drittel. Senst stellte sich gut auf die Rückhandnoppe von Kielwein ein und rang diesen nach schnellen Offensivaktionen mit 3:1 nieder. Noch klarer gestaltete M. Noack sein Match gegen den überforderten Bernhardt und ließ diesem beim Dreisatzsieg kaum eine Chance.

Somit festigte das TTC-Team mit dem 10:5-Heimerfolg den dritten Tabellenplatz. Am 16. Februar erwartet die Mannschaft dann zum Heimspiel den Tabellenfünften vom Köthener SV.