Zerbst l Auch im Gipfeltreffen gegen Verfolger Lok Aschersleben konnten die Rot-Weißen überzeugen, siegten 7:5 und bleiben mit nun 14:0 Zählern verlustpunktfrei an der Spitze. „Es war ein sehr umkämpftes Spiel und am Ende haben wir sehr verdient gewonnen“, sagte TTC-Kapitän Oliver Noack, der sich selbst rausnahm und dafür Dietmar Wollschläger an die Tische schickte.

Um es vorweg zu nehmen: Die Partie lebte vom Beginn an bis zum Ende von der Spannung. Hochklassige Spiele und ein unbändiger Kampfgeist waren zu sehen, von beiden Mannschaften.

Zerbst mit besserem Start

Den besseren Start erwischten die Zerbster, die nach der ersten Einzelrunde 4:2 in Front gingen. Johannes Zander sorgte gleich für den ersten Punkt, nachdem er Maik Flatow beim 3:1 die Grenzen aufzeigte. Dafür fand Johannes Elz gegen Maximilian Schuck nicht das richtige Konzept und unterlag 0:3.

In der Mitte brachten Christian Rarek und Markus Kleinecke den TTC 3:1 in Führung. Rarek fertigte Erik Nagel konsequent 3:0 ab. Kleinecke hatte mit Marcus Schmith etwas mehr Mühe, siegte aber 3:1. Der erste Satz ging mit 20:18! an den Zerbster.

Im unteren Paarkreuz teilten sich die Punkte. Kai Lehmann hatte mit Stefan Wald beim 3:0 keine Probleme. Dietmar Wollschläger duellierte sich mit Axel Stert über fünf Sätze, hatte aber am Ende das Nachsehen (2:3).

Umkämpft bis zum Schluss

Die zweite Runde war dann noch enger. Im oberen Paarkreuz glichen die Gäste zum 4:4 aus, denn sowohl Zander als auch Elz mussten sich im Duell der Spitzenspieler Schuck bzw. Flatow mit 0:3 geschlagen geben.

In der Mitte lieferten sich Rarek und Schmith einen sehenswerten Schlagabtausch über fünf enge Sätze. Dabei ging der vierte Satz mit 19:17 an den Zerbster. Am Ende triumphierte aber Schmith mit 3:2, der die Lok-Spieler erstmals mit 5:4 in Führung brachte. Diese Führung konnte aber Kleinecke am Nebentisch egalisieren, nachdem er Nagel 3:0 abfertigte.

Es stand 5:5 und die Schlusspaare mussten nun die Entscheidung herbeiführen. Dies taten Lehmann und Wollschläger souverän. Beide konnten Stert und Wald in umkämpften Matches 3:1 bezwingen und somit den 7:5-Gesamterfolg sichern.

„Es war eine tolle geschlossene Mannschaftsleistung und jeder hat bis zum Schluss gekämpft“, lobte Oli Noack das gesamte Team.

Er und alle seine Mitspieler hoffen nun, dass „die Vorrunde noch gespielt werden kann“. Zum nächsten Spiel am Samstag, 7. November erwartet der TTC um 13.30 Uhr zum nächsten Heimspiel den SV Glück Auf Staßfurt. „Gegen die Staßfurter wollen wir so hoch wie möglich gewinnen“, blickte Oli Noack schon voraus.