Aufsteiger Darmstadt trennt sich 0:0 vom 1. FC Köln

Darmstadt (dpa) - Darmstadt 98 bleibt in der Fußball-Bundesliga auch im fünften Spiel nacheinander ohne Sieg. Der Aufsteiger kam am Freitagabend in einer schwachen Partie über ein 0:0 gegen den 1. FC Köln nicht hinaus. Darmstadt konnte noch kein Pflichtspiel gegen Köln gewinnen. Auch Tennisspielerin Andrea Petkovic als Glücksbringerin und Würstchenverkäuferin nutzte den Darmstädtern nichts. Köln verbessert sich mit nunmehr 20 Punkten zumindest vorübergehend auf Rang acht. Der Neuling aus Südhessen hat als Zwölfter nun 15 Zähler auf dem Konto.

Freiburg siegt noch in Heidenheim - Bochum und Fürth fallen zurück

Berlin (dpa) - Der SC Freiburg bleibt durch einen Last-Minute-Treffer Tabellenführer der 2. Fußball-Bundesliga. Karim Guédé traf am Freitag in der Nachspielzeit zum 2:1 (1:1) der Breisgauer beim 1. FC  Heidenheim. RB Leipzig könnte am Montag zumindest nach Punkten zu Freiburg aufschließen. Eintracht Braunschweig hielt durch das 1:0 (1:0) gegen den VfL Bochum Anschluss an die Aufstiegsplätze, Bochum verlängerte seine Sieglos-Serie. Greuther Fürth gab nach 2:0-Führung das Heimspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern aus der Hand und unterlag 2:4. Die Franken verpassten somit den zwischenzeitlichen Sprung auf Platz drei.

FC Bayern mit Rekordgewinn von 23,8 Millionen Euro im Meisterjahr

München (dpa) - Der FC Bayern München hat in seiner vergangenen Meistersaison einen Rekordgewinn von 23,8 Millionen Euro erzielt. Das operative Konzernergebnis im Geschäftsjahr 2014/15 betrug vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen 111,3 Millionen Euro, wie der deutsche Fußball-Rekordmeister bei seiner Jahreshauptversammlung am Freitagabend bekanntgab. Der Umsatz lag im Geschäftsjahr 2014/15 mit 523,7 Millionen Euro knapp unter dem Vorjahresergebnis. Größte Einnahmequellen waren der Spielbetrieb mit 137,6 Millionen Euro sowie Sponsoring und Vermarktung mit 113,9 Millionen. Auf der Ausgabenseite schlugen die Personalkosten mit 227,3 Millionen Euro zu Buche.

Rebensburg bei Riesenslalom in Aspen nur auf Rang sieben - Dürr 18.

Aspen (dpa) - Viktoria Rebensburg hat auch beim Riesenslalom von Aspen ein Spitzenergebnis verpasst. Die bayerische Skirennfahrerin kam am Freitag nicht über Platz sieben hinaus und fuhr damit wie schon zum alpinen Saisonstart in Sölden nicht unter die Top 5. Den Sieg im amerikanischen Nobel-Skiort holte sich Lara Gut aus der Schweiz vor der Österreicherin Eva-Maria Brem und Sölden-Siegerin Federica Brignone aus Italien. Rebensburg lag nach zwei Läufen 1,64 Sekunden hinter Gut. Als zweite Deutsche im entscheidenden Durchgang fuhr Lena Dürr auf Platz 18. Simona Hösl (33.) und Maren Wiesler (44.) hatten das Finale der Top 30 verpasst.

Bamberg nach Sieg in Istanbul für Euroleague-Top 16 qualifiziert

Istanbul (dpa) - Die Brose Baskets Bamberg haben sich frühzeitig für die zweite Euroleague-Gruppenphase der besten 16 Teams qualifiziert. Der deutsche Meister gewann am Freitag auswärts bei Darussafaka Istanbul in beeindruckender Manier mit 65:54 (32:29). Dank des fünften Sieges im siebten Spiel sind die Franken nicht mehr von einem der ersten vier Plätzen der Vorrundengruppe D zu verdrängen und überwintern damit im wichtigsten Vereinswettbewerb Europas. Bester Werfer bei den Bambergern war ein überragender Daniel Theis mit 13 Punkten, Brad Wanamaker gelangen elf Zähler.

Renault: Entscheidung über Formel-1-Engagement nächste Woche

Abu Dhabi (dpa) - Autobauer Renault zögert die endgültige Entscheidung über sein Formel-1-Engagement weiter hinaus. Es wird an diesem Wochenende keine Bekanntgabe geben. Voraussichtlich haben wir in der kommenden Woche etwas zu vermelden, sagte Renault-Sportchef Cyril Abiteboul am Freitag vor dem Saisonfinale in Abu Dhabi. Damit ist neben dem angeblich bereits perfekten Motorenvertrag mit Red Bull auch die geplante Übernahme des Lotus-Teams von Renault-Seite weiter nicht offiziell gesichert. Wir können Renault nicht zwingen, eine Entscheidung zu treffen, sagte Lotus-Vize-Teamchef Federico Gastaldi. Sollte der Lotus-Deal scheitern, droht dem Team das Aus.

Kenias Cross-Weltmeisterin Chebet für vier Jahre gesperrt

Berlin (dpa) - Der Doping-Skandal in der internationalen Leichtathletik-Szene zieht weitere Kreise. Kenias Verband sperrte am Freitag die zweimalige Crosslauf-Weltmeisterin Emily Chebet für vier Jahre. Neben Chebet wurden sechs weitere Leichtathleten für bis zu vier Jahre gesperrt, gab Kenias Verband bekannt. Darunter sind Joyce Zakary und Koki Manunga. Beide Läufer waren bei der Leichtathletik-WM im Sommer in Peking positiv getestet wurden. Wie bei Chebet, Cross-Weltmeisterin von 2010 und 2013, wurde bei ihnen Furosemid festgestellt. Die Substanz kann Doping-Präparate verschleiern und steht auf der Doping-Liste.

Muskuläre Probleme: Bayern gegen Hertha ohne Douglas Costa

München (dpa) - Der FC Bayern München muss im Heimspiel gegen Hertha BSC am Samstag auf Douglas Costa verzichten. Wie der deutsche Fußball-Rekordmeister am Freitag mitteilte, fehlt der brasilianische Nationalspieler gegen den Tabellenvierten wegen muskulärer Probleme im rechten Oberschenkel. Die Probleme des Offensivspielers waren nach der Champions-League-Partie gegen Olympiakos Piräus (4:0), in der er den Führungstreffer erzielt hatte, aufgetreten.

Murray gleicht im Davis-Cup-Finale aus - 1:1 in Belgien

Gent (dpa) - Im Davis-Cup-Finale zwischen Gastgeber Belgien und Großbritannien steht es nach dem ersten Tag erwartungsgemäß 1:1. Der Weltranglisten-Zweite Andy Murray gewann am Freitag gegen Ruben Bemelmans ohne Probleme mit 6:3, 6:2, 7:5 und sorgte damit für den Ausgleich. Zuvor hatte die belgische Nummer eins David Goffin mit einem Fünf-Satz-Sieg die Gastgeber in Führung gebracht. Goffin setzte sich nach einem 0:2-Satzrückstand auf dem Sandplatz in der Flanders Expo in Gent nach 2:47 Stunden noch mit 3:6, 1:6, 6:2, 6:1, 6:0 gegen den Davis-Cup-Debütanten Kyle Edmund durch

Abgesagter Skisprung-Weltcup soll am Samstag nachgeholt werden

Kuusamo (dpa) - Der wegen zu starken Windes abgesagte Skisprung-Weltcup in Kuusamo soll am Samstag nachgeholt werden. Dies entschied die Jury am Freitagabend nach einem Meeting mit den Trainern. Demnach soll der ausgefallene Wettbewerb ab 14.30 Uhr in einem Durchgang ausgetragen werden. Der für 16.00 Uhr geplante Einzel-Weltcup soll danach planmäßig durchgeführt werden. Da es keine Qualifikation gibt, dürfen alle 64 Springer an den Start gehen.