Fußball

OFC zieht noch am Kreveser SV vorbei

Der Osterburger FC hat den Kreveser SV zum Derby am letzten Spieltag der Landesklasse empfangen.

Osterburg l Am letzten Spieltag der Landesklasse-Saison 2018/19 standen sich am Sonnabend in Osterburg Gastgeber OFC und die Mannschaft des Kreveser SV gegenüber.

Dabei ging es natürlich in diesem Kreisderby ums Prinzip und darüber hinaus noch konkret um die Endplatzierung. Die Gastgeber standen vor diesem Match auf dem zehnten Tabellenplatz, konnten durch einen vollen Erfolg noch am Kontrahenten Krevese vorbeiziehen.

Das gelang durch einen am Ende 3:0-Heimsieg schließlich auch. Bereits das Hinspiel hatte die OFC-Elf gewonnen, und zwar mit 1:0.

Vor dem Sonnabend-Match wurde der erfolgreiche Osterburger Trainer Ronald Göthe, der das Team unter anderem in die Landesklasse führte und dort auf ein sehr stabiles Niveau hob, feierlich verabschiedet. Von diesem Akt mehr in einer der nächsten Ausgaben.

Zum Spiel vor der guten Kulisse von etwa 200 Besuchern, davon etwa 60 Fans des KSV. Natürlich wollten die Gäste aus Krevese den neunten Tabellenplatz verteidigen. Sie legten dabei allerdings nicht nur Wert auf die Abwehrarbeit, sondern versuchten den Gastgeber auch ordentlich in dessen Defensive zu beschäftigen.

Das gelang in der 12. Spielminute erstmals gehörig. Angreifer Rudolph Rosenkranz wurde in der Spitze gut angespielt, löste sich und setzte das Leder knapp am Osterburger Kasten vorbei.

Waren die Gäste zunächst die aktivere Mannschaft im Derby, so gab es den ersten Torjubel in der 28. Minute jedoch für den Gastgeber.

OFC-Angreifer Marius Melms ging im Gästestrafraum zusammem mit seinem Gegenspieler zu Boden, Referee Guido Eisenschmidt (Salzwedel) erkannte ein Foulspiel und Melms selbst markierte per Elfmeter die 1:0-Führung für seine Mannschaft.

Bereits mit dem Gegenangriff gab es den bis dahin gefährlichsten Spielzug in dieser Begegnung. Erneut war es Rudolph Rosenkranz, der das Leder in Richtung des Gastgeber-Kastens abschoss. Ein wenig mehr Konzentration und Genauigkeit, und das Spielgerät wäre eingeschlagen. So aber wurde diese Großchance sträflich vergeben.

Drei Minuten nach dem Wiederbeginn war es erneut der nur schwer zu bremsende Melms, der nach Zuspiel des ebenfalls starken Robert Schmidt aus 28 Metern flach zum 2:0 einschoss.

Das war praktisch die Entscheidung in diesem Derby. Die Kreveser Mannschaft baute ab der 60. Minute zwar gehörig Druck auf, konnte ihre wenigen echten Chancen (Ch. Rosenkranz, J. Grünwald) aber nicht zu Treffern verwerten.

So kam es, wie es am Ende noch kommen musste. Zwei Minuten vor dem Schlusspfiff gab es das 3:0. Kreveses Tino Krüger assistierte unfreiwillig beim Zustandekommen dieses Treffers.

Das Derby wurde natürlich betont kämpferisch geführt, doch es blieb insgesamt fair.