Ski alpin

Petra Vlhova macht Kampf um Ski-Gesamtwertung spannend

Petra Vlhova hat wieder beste Chancen auf den Triumph im Gesamtweltcup. Sie liegt im Klassement zwar noch auf Platz zwei, holt mit einem Heimsieg in Jasna aber deutlich auf.

Von dpa 07.03.2021, 14:13 • Aktualisiert: 19.10.2021, 12:25
War im Riesenslalom in Jasna nicht zu schlagen: Petra Vlhova.
War im Riesenslalom in Jasna nicht zu schlagen: Petra Vlhova. Gabriele Facciotti/AP/dpa

Jasna - Im alpinen Ski-Weltcup der Frauen zeichnet sich ein spannender Showdown um den Gesamtsieg ab. Petra Vlhova gewann ihren Heim-Riesenslalom im slowakischen Jasna und verkürzte damit im Kampf um die große Kristallkugel den Rückstand auf Lara Gut-Behrami auf 36 Punkte.

Mit dem Schwung aus einem emotionalen Wochenende - am Samstag war Vlhova bereits Zweite im Slalom geworden - nur wenige Kilometer von ihrem Heimatort entfernt will die Slowakin in den noch ausstehenden sechs Rennen zum ersten Gesamttriumph rasen.

„Es ist sehr schwer für mich, jetzt etwas zu sagen“, meinte die 25-Jährige unter dem Jubel der wenigen Beobachter an der Strecke und mit Tränen in den Augen. Der Gesamtweltcup ist ihr großes Ziel; im Januar aber schwächelte sie und wurde von Gut-Behrami überflügelt.

Die Schweizer Weltmeisterin hätte in Jasna groß punkten können, verpatzte aber den ersten Lauf durch einen schweren Fehler und wurde am Ende nur Neunte. Weil drei der verbleibenden sechs Rennen Slaloms sind, ist sie gegenüber Vlhova nicht mehr die Kugel-Topfavoritin.

Die Slowakin gewann den Riesenslalom am Sonntag vor Alice Robinson aus Neuseeland (+0,16 Sekunden) und der nach dem ersten Lauf noch führenden Mikaela Shiffrin (+0,37). Die Amerikanerin hatte am Samstag den Slalom gewonnen und ihre Spätform in dieser Saison unterstrichen. Mit einem vierten Platz sicherte sich indes die Italienerin Marta Bassino frühzeitig den Gewinn der Riesentorlauf-Disziplinwertung.

Aus dem deutschen Ski-Team verpasste Jessica Hilzinger als 34. des ersten Laufes das Finale, Andrea Filser schied aus. Im siebten Riesenslalom dieser Premierensaison nach dem Rücktritt von Viktoria Rebensburg gingen die DSV-Damen damit zum fünften Mal leer aus.