Magdeburg l Fußball-Regionalligist 1. FC Magdeburg (am Sonntag ab 13.30 Uhr Gastgeber für Lok Leipzig) tätigte in der Winterpause drei vielbeachtete Transfers: Christian Beck, Telmo Teixeira und Lars Fuchs. Während der Ex-Halberstädter Beck bislang voll einschlug und Fuchs erst zur neuen Saison von Hannover 96 II zum Club zurückkehrt, konnte Teixeira, den der FCM vom Halleschen FC loseiste, die hohen Erwartungen (noch) nicht erfüllen.

In den sieben Partien nach der Winterpause wurde Teixeira fünfmal ein- und einmal ausgewechselt und blieb in Torgelow ganz draußen - eine ernüchternde Zwischenbilanz für den 25-Jährigen, der als begnadeter Techniker, als Lenker und Denker einer Partie gilt und über einen Marktwert von 175.000 Euro verfügt.

"Gut Ding will Weile haben", sprach Trainer Andreas Petersen mit Hilfe eines bekannten Sprichwortes seinem Mittelfeld-Regisseur Mut zu. "Zum einen hat Telmo die lange Pause nicht gutgetan. Er ist kein Winterspieler, der grätscht und die Ärmel hochkrempelt. Er hat seine Stärken im fußballerischen Bereich. Und bei unserer Ergebniskrise sind nun einmal Kampf und Einsatz gefragt, weniger Kreativität und Inspiration."

Das Fazit des Trainers: "Es geht nicht um Einzelne, sondern immer um den Erfolg der Mannschaft. Ich bin aber sicher, dass Telmo, der mit der Situation professionell umgeht und nah dran ist, uns noch viel Freude bereiten wird."

Und was sagt Teixeira selber? "Ich fühle mich zwar sehr wohl in Magdeburg, und wir verfügen auch über eine gute Mannschaft, aber auf dem Platz müssen wir uns erst noch finden. Das geht nicht von heute auf morgen, ist natürlich auch systemabhängig." Und der 25-Jährige ergänzte: "Der Trainer hat schon Recht mit der langen Winterpause. Das war ziemlich belastend." Da-rüber hinaus hatte der Spieler mit einem Rippenanbruch zu kämpfen, wollte das aber nicht an die große Glocke hängen.

Nun geht\'s also gegen Lok Leipzig. Teixeira stellt sich dabei ganz in den Dienst der Mannschaft: "Ob nun mit oder ohne Teixeira - wir wollen am Sonntag gewinnen, weil wir derzeit einfach zu wenig Punkte holen." Und mit einem Blick in die Zukunft: "Ich habe den Wechsel nach Magdeburg definitiv nicht bereut und bin zuversichtlich, dass meine Zeit noch kommen wird."