Magdeburg l Auf einen langen Fußballabend können sich die Besucher am Mittwoch (Anstoß 19 Uhr) bei der in der Magdeburger MDCC-Arena beginnenden Regionalligapartie des FCM gegen den FC Carl Zeiss Jena freuen. Denn unmittelbar nach Abpfiff des 91. Ostklassikers - ehemals in der höchsten, heute in der 4. Liga - wird auf den LED-Wänden im Stadion das Champions-League-Halbfinale zwischen Borussia Dortmund und Real Madrid übertragen. Die MDCC-Arena bleibt nach FCM-Angaben bis 22.30 Uhr geöffnet.

In welcher Stimmung die Fans des Gastgebers gegen 20.45 Uhr allerdings sein werden, muss die Elf von Trainer Andreas Petersen selbst beantworten. Immerhin ist der Tabellenzweite aus dem Thüringischen nach seinem Drittliga-Abstieg in der laufenden Regionalliga-Saison erst einmal bezwungen worden - vor 206 Tagen und ausgerechnet 1:0 am 29. September, von Lok Leipzig.

Den schwer erkämpften 3:2-Heimerfolg vom Sonntag ausgerechnet gegen die Messestädter im Rücken, will FCM-Trainer Petersen auf seine zuletzt bewährte Elf setzen. Wie gewohnt, lässt sich der 52-Jährige aber nicht in die Karten schauen: "Änderungen in der Startformation sind immer zu erwarten. Ich habe da schon meine Überlegungen. Es könnte den einen oder anderen taktischen Wechsel geben."

Da es im Sonntagspiel keine neuen Verletzungen gab, kann der Coach bis auf den Langzeitverletzten Felix Schiller auf seinen kompletten Kader zurückgreifen. Selbst Philipp Blume und Maik Koschwitz trainierten nach überstandenen Blessuren wieder mit der Mannschaft.

Wie Petersen bezeichnet auch Matthias Tischer sein Team diesmal als Außenseiter. Beide erhoffen, dass die Gastgeber "möglichst viel von den Emotionen und der Leidenschaft" aus dem Leipzig-Spiel mit in die Partie gegen Jena nehmen können. Tischer hat darüber hinaus ein Anliegen: "Ich wünsche mir mal wieder ein Spiel ohne Gegentore."