Von Daniel Hübner

Magdeburg. Die Reise nach Duisburg ist mit 410 Kilometern nicht nur lang, sie könnte sich auch heute als hart entwickeln, wenn die Wasserball Union Magdeburg (2./4:0 Punkte) beim Tabellenführer (6:0) der Bundesliga, Gruppe B, antritt (Anwurf: 18 Uhr). Das sagt die Erfahrung des vergangenen Jahres, als WUM den Gastgeber SV 98 zwar mit 12:9 bezwang. Aber es war ein steiniger Weg bis zum Erfolg, erinnert sich Frank Beiersdorf, damals aktiver Wasserballer, heute verantwortlich für die Öffentlichkeitsarbeit der Magdeburger.

WUM-Keeper Roland Kiffer prophezeit ein richtungsweisendes Spiel: "Wenn wir in Duisburg gewinnen, können wir uns nur noch selbst schlagen." Ähnlich sieht es Beiersdorf, wenngleich mit dem SV Cannstatt noch ein harter Brocken auf die Schützlinge von Vlad Hagiu wartet. Der Coach ließ in dieser Woche erneut hart trainieren. So viel Vertrauen hat er inzwischen in das Kraft- und konditionelle Potenzial seiner Mannschaft. Aber auch der siebenmalige Deutsche Meister in Duisburg hat sich viel vorgenommen. "Wir sind aktuell gut in Fahrt und wollen die Tabellenführung behaupten", wird Trainer Christian Koke auf der Homepage der 98er zitiert.

Während Koke auf seinen gesamten Kader zurückgreifen kann, stehen hinter dem Einsatz von Mateja Loncaric (Probleme mit der Wurfhand) und Michael Knobloch (Blockade in der Schulter) noch Fragezeichen. Wieder voll einsatzfähig ist WUM-Kapitän Holger Dammbrück.