Magdeburg (dpa/cm) | Der SC Magdeburg hat dank des überragenden Torhüters Dario Quenstedt den ersehnten Befreiungsschlag in der Handball-Bundesliga geschafft. Eine Woche nach dem 24:33 beim Titelverteidiger THW Kiel besiegte der Vorjahresvierte am Sonntag in eigener Halle den HSV Hamburg mit 32:28 (14:11) und verdrängte die Hamburger vom achten Platz. Vor 6352 Zuschauern parierte Quenstedt allein in der ersten Halbzeit drei Siebenmeter und brachte sein Team so auf die Siegerstraße. Beste Werfer waren Nationalspieler Matthias Musche (7) für Magdeburg und Adrian Pfahl (8) für Hamburg.

Von der ersten Minute an drückte der SC Magdeburg aufs Tempo. Die Abwehr agierte aggressiv, Quenstedt entnervte mit seinen Paraden die Hamburger Spieler. So kam der Gastgeber zu Ballgewinnen und nutzte diese zu einer 4:0-Führung (7.). Erst danach kamen die Gäste zu ihrem ersten Treffer, kamen aber nie näher als drei Tore heran. In der zweiten Halbzeit enteilte das Team von Trainer Geir Sveinsson gar auf 24:16 (48.). Von diesem Vorsprung zehrte das Team bis zum Schluss, während der HSV nach Ergebniskosmetik zur Vier-Tore-Niederlage betreiben konnte.