Altenberg/Magdeburg l Christopher Grotheer aus Wernigerode ist am Sonnabend mit einem siebten Platz in die Weltcup-Saison gestartet. Der mit einem Magen-Darm-Infekt geschwächte Skeleton-Pilot verpasste nach zwei Wertungsläufen in Altenberg eine Medaille um 0,85 Sekunden. "Mehr war heute nicht drin", sagte der 23-Jährige der Volksstimme mit Blick auf die jüngste Erkrankung.

Es gewann der Dominator der vergangenen Jahre: Martins Dukurs (Lettland) setzte sich vor Alexander Tretjakow durch. Der Russe konnte weder seinen Bahnrekord (56,24 Sekunden) im ersten noch seinen Startrekord (4,86) im zweiten Lauf zum Erfolg nutzen. Bester Deutscher war Axel Jungk (BSC Sachsen Oberbärenburg) auf dem vierten Rang und mit nur 0,06 Sekunden Rückstand auf Edelmetall. 

Grotheer hadert mit seiner Startzeit

Grotheer haderte trotz der körperlichen Schwächung vor allem mit seiner Startzeit: Nach 5,23 Sekunden im ersten Lauf legte er gute 5,16 im zweiten Durchgang vor. "Vor drei Wochen hatte ich bereits eine 5,05 in Altenberg erzielt", teilte er mit. "Und damit wäre ich auch diesmal konkurrenzfähig gewesen." Schon am kommenden Wochenende hat er die Chance, die Leistung zu steigern. Dann findet der zweite Weltcup in Winterberg statt. Aber zunächst, erklärte Grotheer, "will ich richtig gesund werden".