Netanya/Magdeburg l Bronze hatte sie schon, Silber hatte sie schon: Jetzt hat Franziska Hentke vom SC Magdeburg bei einer Kurzbahn-Europameisterschaft ihr erstes Gold gewonnen. Am späten Freitagnachmittag sicherte sie sich in Netanya (Israel) über ihre Paradedistanz 200 Meter Schmetterling den Sieg in deutscher Rekordzeit. Die 26-Jährige schlug nach einem sehr kontrollierten Rennen in 2:03,01 Minuten an. Zweite wurde Lara Grangeon (Frankreich) gewann Silber in 2:03,85 Minuten, Bronze sicherte sich die Italienerin Alessia Polieri (2:04,37). Hentke erklärte: "Mit der Zeit bin ich absolut zufrieden."

Optimismus belohnt

Dieser Coup hatte sich bereits am Morgen im Vorlauf angedeutet. In 2:05,07 Minuten über 200 Meter Schmetterling schwamm sie als Schnellste im Feld ins Finale. "Mit der Zeit an sich bin ich zufrieden", sagte Hentke bereits nach der ersten Etappe auf dem Weg zum Gold. "Das Rennen selbst hat allerdings noch nicht so gerutscht." Es rutschte im Endlauf umso besser.

Neben der Goldmedaille hat sich für Hentke ein weiterer Wunsch erfüllt. "Ich möchte einfach schneller als bei den deutschen Meisterschaften sein, und ich bin optimistisch, dass das möglich ist", erklärte Hentke anch dem Vorlauf. In Wuppertal schwamm sie vor zwei Wochen in 2:03,86 Minuten zu ihrem insgesamt 18. deutschen Meistertitel. Letztlich wurde auch ihr Optimismus belohnt.