Halberstadt l "Wir wollen nach der tollen Hinrunde alles daran setzen, das letzte Heimspiel des Jahres zu einem Highlight werden zu lassen", erklärt Halberstadts Trainer Andreas Petersen vor dem Spiel gegen Hannover 96 II. Die Bundesligareserve reist als aktueller Tabellenvierter ins Friedensstadion. Petersen, der den morgigen Kontrahenten gegen den Berliner AK und in Magdeburg beobachtete, erwartet eine "spielstarke Mannschaft". Seit Anfang Dezember werden die Niedersachsen vom ehemaligen Bundesligaspieler Valerien Ismael trainert. Der 36-Jährige erhielt vor kurzem seine A-Lizenz und hat klare Vorstellungen vom Spiel seines Teams. "Meine Ideen sind offensiv ausgerichtet. Meine Mannschaft soll Ballbesitz haben, das Spiel bestimmen und versuchen, die Dinge fußballerisch zu lösen", sagte er dem kicker. Kapitän und Leitwolf seines Teams ist Lars Fuchs. Der mit Abstand älteste Spieler (29 Jahre) in den Reihen der jungen Wilden traf bereits sieben Mal, zuletzt beim 2:1-Erfolg in Magdeburg. Es war der erste Auswärtssieg für Hannover nach fünf Niederlagen in Folge. Bei den Gastspielen in Meuselwitz (4:5), Kiel (0:3) und Leizig (0:4) zeigte sich die 96-Defensive alles andere als gefestigt.

In den Reihen der Mannschaft von der Leine steht mit Florian Beil ein gebürtiger Halberstädter. Geschenke zur Rückkehr wird es aber nicht geben. "Wir werden versuchen, drei Punkte einzufahren", verspricht Petersen, der auf "zahlreiche und lautstarke Unterstützung" hofft. Personell kann der Trainer nahezu aus dem Vollen schöpfen. Christopher Handke ist nach abgelaufener Rotsperre wieder spielberechtigt und Philip Schubert hat seine Zerrung auskuriert.

"Ich habe die Qual der Wahl und die Mannschaft bereits darauf vorbereitet, dass es Härtefälle geben wird", sagt Petersen. Der Anpfiff im Friedensstadion erfolgt morgen um 13.30 Uhr.