Magdeburg l Erwin Bugar ist tot. Der Präsident des Nordostdeutschen Fußballverbandes (NOFV) erlag am Mittwoch einem Herzinfarkt, teilt der NOFV mit. "Wir sind fassungslos und unsagbar traurig. In diesen schweren Stunden gilt unser Mitgefühl den Angehörigen von Erwin Bugar, aber auch seinen Freunden und Weggefährten", heißt es in einer Mitteilung des Verbandes. Bugar wurde 68 Jahre alt.

„Erwin Bugars Tod trifft uns sehr hart. Er war die Stimme des ostdeutschen Fußballs im DFB, und das war sehr gut“, sagte NOFV-Vize Hermann Winkler der Deutschen Presse-Agentur. Bugar war seit 2016 Vizepräsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB). Zudem war er 30 Jahre lang in verschiedenen Funktionen, zwischen 2012 und 2018 als Präsident im Verband Sachsen-Anhalt (FSA) tätig und hat diesen "zu einem modernen Sportverband entwickelt", schreibt der FSA in seinem Nachruf. Vor zwei Jahren hatte der Rechtsanwalt aus Möckern Rainer Mikoleit als NOFV-Chef abgelöst.

"Der plötzliche Tod von Erwin Bugar hat uns alle beim DFB erschüttert und bestürzt", erklärte DFB-Präsident Fritz Keller. Frank Hering, der kommissarische Chef des FSA, sagte: "Ich bin zutiefst bewegt und erschüttert über diesen plötzlichen Verlust."