Linz/Magdeburg l Max Appel ist bei seiner dritten Weltmeisterschaft erstmals ins Finale gefahren. Der 23-jährige Ruderer vom SC Magdeburg erreichte am Donnerstag in Linz-Ottensheim (Österreich) mit Rang zwei in Vorschlussrunde den Endlauf am Sonnabend. Im Doppelvierer mit Hans Gruhne, Timo Piontek und Karl Schulze fuhr Appel über 2000 Meter nach 5:36,61 Minuten und mit 3,02 Sekunden Rückstand auf die Niederlande über die imaginäre Ziellinie. Damit hat das Quartett bereits den Startplatz für den Deutschen Ruderverband (DRV) bei den Olympischen Spielen 2020 gesichert.

Um diesen muss Maximilian Planer noch einmal kämpfen. Aus dem Medaillenrennen ist der Bernburger bereits im Halbfinale im Vierer ohne Steuermann ausgeschieden. Lange hielt sich des DRV-Boot mit Nico Merget, Planer, Felix Wimberger und Felix Brummel auf Rang drei, der den Einzug in den Endlauf gesichert hätte. Doch dann legte die USA einen satten Zwischenspurt ein. Letztlich erreichte der deutsche Vierer mit mehr als neun Sekunden Rückstand auf die drittplatzierten Amerikaner das Ziel als Fünfter. Im B-Finale am Sonnabend müssen Planer & Co. wenigstens Zweiter werden, um das Olympia-Ticket in dieser Disziplin zu sichern.